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Müll und kein Ende: Stadtpolizei entdeckt viele illegale Müllplätze in der Stadt

17.09.2020, 16:30 Uhr

Illegal entsorgte Autoreifen im Feld, Farben und Lacke in einem Abfallberg am Straßenrand oder fast komplette Wohnungseinrichtungen, achtlos an den Straßenrand gestellt. Dies und viel mehr stellten Stadtpolizisten am Mittwoch, 16. September, in vielen Frankfurter Stadtteilen fest.

In Bergen-Enkheim entdeckten sie die Ablagerung alter Rohre, eines Kessels und von Verpackungsmaterialien. Der Verursacher konnte ausfindig gemacht werden. Er sagte eine umgehende Entfernung zu. Bei einer Nachkontrolle wurde der Müll nicht mehr vorgefunden.

 

Weiter in Seckbach: In einem Gebüsch in der Wilhelmshöher Straße lagen Verpackungsmaterialien, ein Eimer und ein altes Elektrogerät. Vom Verursacher keine Spur. Die Entsorgung des Mülls wurde in die Wege geleitet. Ebenfalls in Seckbach, diesmal in der Mergenthaler Straße, ein größerer Fund. Altreifen, Müllsäcke mit Unrat, ein altes Bett, Farbdosen und Elektrogeräte. Auch hier konnte kein Verursacher festgestellt werden. Der Unrat wurde zur Entsorgung angemeldet. In der Wächtersbacher Straße in Fechenheim bot sich ein ähnliches Bild. In einem rund sechs Kubikmeter großen Sperrmüllhaufen fanden die Stadtpolizisten Elektrogroßgeräte, zwei Matratzen, einen Schrank und eine Tür, zwei Kloschlüsseln sowie diverse Kleinabfälle. Verursacher konnten auch in diesem Fall nicht ermittelt werden.

 

Zurück in Seckbach, der größte und zugleich unverschämteste Müllfund des Tages: Im Feldbereich an der Friedberger Landstraße fanden die Bediensteten 60 alte PKW-Reifen. Fein säuberlich gestapelt und ohne jeglichen Verursacherhinweis. Die zeitnahe Entsorgung des illegalen „Reifenlagers“ wurde in die Wege geleitet. Im Wendelsweg in Sachsenhausen kontrollierten die Stadtpolizisten nach einer Bürgerbeschwerde den Gartenbereich eines Einfamilienhauses. Der Vorwurf: Altautoteile würden Boden und Vegetation verschmutzen sowie sonstiger Müll und Essensreste Ungeziefer anlocken. Das Grundstück wurde mit dem Eigentümer begangen. Hier bestätigten sich die Vorwürfe nicht.

Verschmutzung ganz anderer Art dann am Lucae-Brunnen an der Alten Oper: Hier stießen die Stadtpolizisten auf einen jungen Mann, der für ein Internetvideo mit diversen Farbpulvern hantierte. Er wurde darauf hingewiesen, die entstandenen Verunreinigungen sofort zu beseitigen. Dem kam er nach, so dass weitere Maßnahmen nicht nötig waren.

 

Zuletzt folgte noch ein Abstecher in den Osten Frankfurts. An der Offenbacher Landstraße in Oberrad entdeckte die Stadtpolizei eine größere Menge Hausmüll und Farbeimer. Auch hier keine Hinweise auf den Verursacher. Die Entsorgung des Mülls wurde organisiert. In Fechenheim fanden die Bediensteten nach einem Hinweis durch die Stabsstelle Sauberes Frankfurt eine fünf bis sieben Kubikmeter große Sperrmüllablagerung. Darin eine Couch, Sessel, ein Bett, Teile eines Schrankes und diverses Gerümpel. Beim Verursacher wieder Fehlanzeige.

 

Diese Zusammenstellung von Tätigkeiten eines Tages zeigt, dass sich die Stadtpolizei täglich mit dem Thema Müll auseinandersetzt.

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