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Landesarbeitsgruppe Gesundheitsberichterstattung mit neuem Vorsitz

26.06.2020, 15:49 Uhr

Neue Vorsitzende Manuela Schade
Neue Vorsitzende Manuela Schade © Stadt Frankfurt am Main
Eine Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes steht ab sofort der Landesarbeitsgruppe Gesundheitsberichterstattung vor.

Die Landesarbeitsgruppe Gesundheitsberichterstattung (LAG GBE), eine Einrichtung der Hessischen Kommunalen Spitzenverbände und des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration, hat einen neuen Vorsitz gewählt. Die neue Vorsitzende Manuela Schade und ihre Stellvertreterin Katharina Helbigwurden sowohl vom Hessischen Landkreistag als auch vom Hessischen Städtetag einstimmig bestätigt und benannt. Beide sind seit vielen Jahren in der kommunalen Gesundheitsberichterstattung – Schade in der Stabsstelle Gesundheitsberichterstattung des Gesundheitsamtes Frankfurt, Katharina Helbig im Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz des Kreises Groß-Gerau – sehr erfolgreich aktiv.

Schade freut sich auf die anstehenden Aufgaben: „Unsere Ziele sind die Unterstützung und Beratung der politischen und fachlichen Institutionen bei der Einführung einer flächendeckenden Gesundheitsberichterstattung in Hessen – damit einhergehend die Mitwirkung beim Aufbau eines hessischen Gesundheitsdatenpools – sowie die Förderung der Arbeit mit wissenschaftlichen Standards in der kommunalen Gesundheitsberichterstattung.“

Um diese Ziele zu erreichen, hat sich die LAG GBE folgende Maßnahmen auf die Fahne geschrieben:

• Beratung und Sensibilisierung der politischen und fachlichen Institutionen hinsichtlich der Entwicklung einer einheitlichen Praxis der Gesundheitsberichterstattung in hessischen Kommunen

• Erarbeitung und Weiterentwicklung eines Indikatorensatzes für die kommunale Gesundheitsberichterstattung in Hessen und dessen Erschließung

• Diskussionen von Methodik, eigenen Datenerhebungen, Datenquellen und Inhalten der Gesundheitsberichte

• Abstimmung überregionaler Datenerhebungen und Gesundheitsberichte

• Austauschplattform für aktuelle Fragen der Gesundheitsberichterstattung

• Zugängliche Sammlung von Gesundheitsberichten

• Organisation von Fortbildungen und Möglichkeiten des Einstiegs in die Gesundheitsbe-richterstattung (etwa durch Arbeitshilfen)

• Fachliche Unterstützung und Beratung des Hessischen Ministeriums für Soziales und In-tegration und der Kommunalen Spitzenverbände

Die Gesundheitsberichterstattung der hessischen Kommunen beschreibt die gesundheitliche Lage der Bevölkerung und deren bestimmende Faktoren. Sie analysiert mithilfe aussagekräftiger und valider Indikatoren gesundheitliche Problemlagen und zeigt mögliche Handlungsfelder für die Gesundheitsversorgung, Gesundheitsförderung und Prävention auf. Sie hat den Auftrag, Politik, Fachöffentlichkeit und Bürger über das Gesundheits- und Krankheitsgeschehen sowie die gesundheitliche Versorgung in den hessischen Kommunen zu informieren, Informationsdefizite aufzuzeigen und zu möglichen Handlungsbedarfen zu beraten.

Dabei untersucht sie auch die sozial und regional ungleiche Verteilung von Gesundheitschancen und -risiken, um gesundheitliche Chancengleichheit in Hessen herzustellen. Somit ist sie eine notwendige Voraussetzung für gesundheitspolitische sowie partizipative Planungs- und Entscheidungsprozesse. In diesem Sinne fördert sie den Prozess der öffentlichen Meinungsbildung und verfolgt das zivilgesellschaftliche Anliegen der Partizipation


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