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Sozialdezernentin Voitl eröffnet inklusiven Abenteuerspielplatz

29.09.2021, 14:00 Uhr

Inklusiver Abenteuerspielplatz, Foto: Miriam Bandar
Inklusiver Abenteuerspielplatz © Stadt Frankfurt am Main , Foto: Miriam Bandar, Sozialdezernat
In der Nordweststadt können künftig alle Kinder unabhängig ihrer körperlichen oder geistigen Voraussetzungen in der Natur spielen und toben. Sozialdezernentin Elke Voitl hat am Dienstag, 28. September, nach mehrjähriger Umbauphase den ersten inklusiven Abenteuerspielplatz der Stadt eröffnet. „Dieses große Gelände ist euer Raum: Gestaltet den Abenteuerspielplatz mit – eure Ideen und Wünsche sind gefragt“, freute sich die Dezernentin für Soziales, Jugend, Familie und Senior:innen mit den anwesenden Kindern.

Gerade nach 1,5 Jahren Corona-Pandemie mit Kontaktbeschränkungen und Bewegungsmangel gebe dieses Angebot des Eigenbetriebes Kommunale Kinder-, Jugend- und Familienhilfe (KKJFH) Hoffnung: „Kinder können sich wieder in der Natur und mit Anderen bewegen und spüren. Was so essentiell für diese Lebensphase ist“, sagte Voitl. Es freue sie besonders, dass ein Raum entstanden sei, der Teilhabe und Begegnung für viele unterschiedliche junge Menschen ermögliche.

Das rund 5470 Quadratmeter große Grüngelände wird seit 1973 als Abenteuerspielplatz genutzt. 2017 modernisierte der Eigenbetrieb das Konzept: Der neue Platz ist nach mehrjähriger Umbauphase nun barrierearm; es gibt unter anderem eine Behindertentoilette. Eine Stadt gehöre allen Menschen, sagte die Betriebsleiterin der KKJFH, Angelika Stock: „Wer das unterschreibt, der muss auch zusehen, Mittel und Wege zu finden, das Wirklichkeit werden zu lassen.“
 
Vor dem Hintergrund des Klimawandels wurden zusätzlich natur- und umweltpädagogische Angebote ausgeweitet. Ein Hochbeet lädt zum Gärtnern ein, es gibt eine Kletterwand und ein Tipi. Künftig sollen unter anderem noch Wasserzonen und ein Insektenhotel entstehen. „Kinder können hier ihrer Kreativität und Phantasie freien Lauf lassen“, freute sich die Einrichtungsleiterin des Abenteuerspielplatzes, Andrea Ruppert. Das taten sie auch schon an diesem Nachmittag und führten die Dezernentin und die anderen Erwachsenen selbstbewusst über das Gelände und erklärten ihnen, was unbedingt noch fehlt.
 
Bei der Realisierung des Projektes unter der Federführung der Kommunalen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe halfen auch die Stabsstelle Inklusion, das Grünflächenamt und das Amt für Bau und Immobilien. Der Abenteuerspielplatz als Teil der offene Kinder- und Jugendarbeit ist angegliedert an das Kinderhaus Nordweststadt, das sich rund 500 Meter entfernt im Nordwestzentrum befindet.
 


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