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Hohe Terminnachfrage in den Bürgerämtern

11.03.2022, 11:31 Uhr

Die Nachfrage nach Terminen in den Bürgerämtern der Stadt Frankfurt am Main ist aktuell ungebrochen hoch. Die für die Bürgerämter zuständige Stadträtin Eileen O’Sullivan wirbt diesbezüglich um Verständnis: „Aufgrund einiger aufeinandertreffender Umstände außerhalb des gewöhnlichen Tagesgeschäfts übersteigt die Nachfrage nach Terminen derzeit das Angebot.“ Es werde aktuell mit Hochdruck an einer Lösung gearbeitet, um die Nachfrage mit dem tatsächlichen Terminangebot wieder in Einklang zu bringen, aber insbesondere die vielen Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine stellten auch das Frankfurter Bürgeramt vor eine nie dagewesene Herausforderung, erklärt die Dezernentin.

Die Geflüchteten müssen sich nach der Ankunft in Frankfurt zunächst beim Bürgeramt anmelden und sich ins Melderegister aufnehmen lassen, um weitere behördliche Schritte gehen zu können. Dieses Procedere binde entsprechendes Personal und werde sich auch in den nächsten Wochen auf den Terminservice auswirken. „Hier arbeiten wir ebenfalls an einer Lösung, den Kriegsflüchtlingen den Behördengang so einfach und unbürokratisch wie nur irgendwie möglich zu machen“, versichert O’Sullivan.

Auch der seit Jahresbeginn angelaufene Umtausch von alten Führerscheinen in fälschungssichere Exemplare, ein erhöhtes Aufkommen von Kirchenaustritten, die Prüfung von Unterstützerunterschriften eines eingereichten Bürgerbegehrens sowie eines Volksentscheids und ein enormer Anstieg der Nachfrage nach Personalausweisen und Reisepässen tragen darüber hinaus zur übermäßigen Terminnachfrage bei. „Ob der Gründe nach dem Anstieg der Ausweis- und Passnachfrage können wir nur mutmaßen. Allein in der letzten Woche wurden mehr als 2500 persönliche Dokumente beantragt. Das ist exorbitant viel“, erklärt die Dezernentin. Zusätzlich zu einer erhöhten Nachfrage von Dienstleistungen kommt eine dünne Personaldecke aufgrund des aktuell hohen Krankenstandes bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
 
Es wird aufgrund der eingangs geschilderten Umstände vonseiten des Frankfurter Bürgeramtes an alle Bürgerinnen und Bürger appelliert, sich mit dem nächsten Bürgeramtsbesuch noch etwas zu gedulden, sofern der Grund des Besuchs noch etwas hinausgezögert werden kann. 

Allen anderen Bürgerinnen und Bürgern mit unaufschiebbaren Anliegen wird empfohlen, vermehrt das Online-TerminbuchungssystemInternal Link aufzurufen. Zwar werden werktäglich vormittags die Termine für die kommenden acht Kalendertage freigeschaltet, es erscheinen aber auch über den Tag hinweg immer wieder neue Termine, da sie zunächst gebucht, dann aber mitunter kurzfristig storniert werden. Auch die telefonische Terminbuchung ist unter der Behördennummer 115Internal Link von Montag bis Freitag ab 8 Uhr möglich. Auf die erforderliche vorherige Terminvereinbarung in allen Bürgerämtern wird ferner explizit hingewiesen.
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