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Hausbesuch des Stadtoberhauptes bei Obdachloseneinrichtung

21.12.2020, 12:42 Uhr

Die Brüder Paulus und Michael erhalten eine Spende von Oberbürgermeister Peter Feldmann; Foto: Maik Reuß
Die Brüder Paulus und Michael erhalten eine Spende von Oberbürgermeister Peter Feldmann © Stadt Frankfurt am Main , Foto: Maik Reuß

Oberbürgermeister Feldmann überreicht Franziskustreff Weihnachtsspende

Seine Hausbesuche sind Oberbürgermeister Peter Feldmann eine Herzensangelegenheit. Gibt ihm das direkte Gespräch mit den Bürgern unserer Stadt doch die Gelegenheit, unmittelbar zu erfahren, was im Argen liegt. Aktuell stand eine Einrichtung auf dem Programm, die sich um Menschen kümmert, die nicht in einem Haus wohnen, sondern auf der Straße. Das Stadtoberhaupt hat am Donnerstag, 17. Dezember, den Franziskustreff besucht, sich ein persönliches Bild von vorweihnachtlicher Obdachlosenarbeit unter Corona-Bedingungen gemacht und einen Scheck über 2000 Euro als Spende überreicht.

Montags bis samstags bietet die Einrichtung Menschen ohne Zuhause ein Frühstück. Bei dieser Gelegenheit können sich Gespräche mit der Sozialberatung ergeben, die oft Anknüpfungspunkte für weitere Hilfen bieten. Diese Arbeit leisten Kapuzinermönche, hauptamtliche und ehrenamtliche Mitarbeiter. Das Angebot läuft in Corona-Zeiten weiter, allerdings in veränderter Form. Abstandsregeln und Hygienekonzept führen dazu, dass weniger Menschen verköstigt werden können und die Gäste nur noch 15 Minuten bleiben können.

Feldmann bedankte sich im Namen der Stadt bei dem Franziskustreff. „Sie bieten Bedürftigen Geborgenheit und Sicherheit in besonderen Zeiten“, sagte der Oberbürgermeister. „Obdachlose spüren die Krise besonders. Sie haben kein Zuhause, in dem sie bleiben können. Hinzu kommt, dass weniger Passanten in die Innenstadt kommen, was zu weniger Unterstützung für die Menschen auf der Straße führt.“

„Die Corona-Krise hat obdachlose und arme Menschen besonders tief getroffen. Und je länger sie dauert, umso schwieriger wird es für sie“, sagte der Oberbürgermeister. Der Franziskustreff weist auf seinem Online-Auftritt in diesem Zusammenhang auf ein weiteres Problem hin: Verunsicherung und Stress durch die Pandemie treffen Obdachlose besonders, da sie zu ihrer ohnehin schon schwierigen Lebenssituation noch weitere Probleme aufgeladen bekommen. „Gerade deshalb ist es wichtig, dass Menschen ohne ein Zuhause das Gefühl von Nähe und Respekt erleben. Hierfür gilt Ihnen meine besondere Wertschätzung“, sagte Feldmann.


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