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Großes Interesse an der Briefwahl – frühzeitiger Antrag empfohlen

09.09.2021, 14:36 Uhr

Briefwahl möglichst bis zum 15. September beantragen

Seit Öffnung der beiden Briefwahllokale in der Innenstadt und in Höchst am 16. August wurden insgesamt 149.205 Briefwahlunterlagen (Stand: 8. September 2021) für die beiden Frankfurter Bundestagswahlkreise 182 – Frankfurt am Main I und 183 – Frankfurt am Main II ausgestellt. Zum gleichen Zeitpunkt – 18 Tage vor der Wahl – wurden bei der Bundestagswahl 2017 „nur“ 74.831 ausgestellte Briefwahlunterlagen verzeichnet. Im Vergleich sind das 74.374 Fälle mehr – mit anderen Worten: Knapp doppelt so viele Wahlunterlagen wurden im Vergleichszeitraum an die Wahlberechtigten per Brief versandt. „Unsere bereits zu Beginn der Briefwahl prognostizierte Annahme einer eventuell doppelt so hohen Briefwahlbeteiligung ist aus heutiger Sicht somit zutreffend. Bereits nach zwei Wochen haben wir den bei der Bundestagswahl 2017 insgesamt erreichten Endwert deutlich überschritten. Noch nie gab es so viele Anträge auf Briefwahl bei einer Bundestagswahl in Frankfurt am Main“, sagt Oliver Becker, Amtsleiter des Bürgeramtes, Statistik und Wahlen.

 

„Die Gründe für diese enorme Entwicklung sind vielfältig. Zum einen wirkt sich das Pandemiegeschehen nachhaltig auf die Entwicklung der Briefwahl aus. Bereits bei den Kommunalwahlen im Frühjahr dieses Jahres konnten wir ein Briefwahl-Rekordergebnis verzeichnen. Zum anderen stellen wir mit Blick auf die vergangenen Wahlen in Frankfurt am Main ohnehin einen stetigen Anstieg des Briefwahlanteils fest. Letztlich ist es auch einfach, über unsere Internetseite frankfurt.de/briefwahlunterlagenExternal Link oder über den QR-Code auf der Wahlbenachrichtigung mit einem Smartphone einen Antrag auf Ausstellung von Briefwahlunterlagen zu stellen. Bei den Wahlen zum Bundestag haben wir zudem traditionell die höchste Wahlbeteiligung“, fährt Becker fort.
Gemäß der Empfehlung des Bundeswahlleiters wird allen Wählerinnen und Wählern geraten, möglichst schnell den Briefwahlantrag zu stellen, damit genügend Zeit für den Versand und den Rücklauf der Briefwahlunterlagen bis zum Wahltag bleibt. „Ergänzend bitten wir alle Briefwählerinnen und Briefwähler, die ihre Unterlagen bereits erhalten haben, um zeitnahe Rücksendung des Wahlbriefes“, ergänzt Becker.

 

Die Stimmen der Briefwahl dürfen nur gezählt werden, wenn der rote Wahlbrief bis zum 26. September 2021, 18 Uhr beim Wahlamt eingegangen ist. Selbstverständlich können Wahlberechtigte nach wie vor in den eingerichteten Briefwahllokalen in der Innenstadt, Lange Straße 25-27, oder im Bürgeramt Höchst, Dalbergstraße 14, nach vorheriger Terminvereinbarung unter frankfurt.de/briefwahlInternal Link ihren Briefwahlantrag stellen und die Stimmen vor Ort bereits abgeben. Die pandemiegerechte Organisation und Ausstattung der beiden Briefwahllokale ist sichergestellt.
Weitere allgemeine Informationen zur Bundestagswahl, unter anderem zu den Öffnungszeiten der beiden Briefwahllokale, sind im Internet unter frankfurt.de/wahlenInternal Link abrufbar.

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