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Mit jungen Frankfurterinnen und Frankfurtern für Demokratie kämpfen

25.11.2021, 17:04 Uhr

Oberbürgermeister Peter Feldmann mit Schülern der Ernst-Reuter-Schule, Foto: Holger Menzel
Oberbürgermeister Peter Feldmann mit Schülern der Ernst-Reuter-Schule © Stadt Frankfurt am Main , Foto: Holger Menzel

Oberbürgermeister Feldmann lädt Schulklassen der Ernst-Reuter-Schule I in die Paulskirche ein 

Zum zweiten Mal empfing Oberbürgermeister Peter Feldmann Schulklassen zu einer Diskussionsveranstaltung in der Paulskirche. Den Auftakt machte vor wenigen Wochen die Wöhlerschule. Am Donnerstag, 25. November, kamen nun Schülerinnen und Schüler der Ernst-Reuter-Schule I in die Paulskirche.

Mit Blick auf das 175-jährige Jubiläum der Paulskirchenversammlung im Jahr 2023 möchte Feldmann diesen besonderen Ort deutscher Demokratiegeschichte jedem zugänglich machen – insbesondere auch Kindern und Jugendlichen. „Schulbesuche sind für mich ein wichtiges Instrument, um Entwicklungen und Missstände direkt mitzubekommen und mit der Jugend im Austausch zu bleiben. Ich werde weiter an die Schulen kommen. Bis zum Paulskirchenjubiläum halte ich dieses neue Format aber für eine schöne Ergänzung “, sagte Feldmann.

„Demokratie funktioniert nur, wenn es engagierte Menschen gibt, die sich einsetzen und etwas verändern wollen. Damit beginnt man am besten schon in jungen Jahren. Daher diskutiere ich gerne mit Jugendlichen über Demokratie und Beteiligungsformen. Und dafür gibt es sicher keinen besseren Ort als die Paulskirche“, ergänzte der Oberbürgermeister. So waren diesmal auch Vertreter der Planungsgruppe des künftigen Jugendparlaments der Stadt dabei. Sie stellten das Projekt Jugendparlament vor und erläuterten, warum eine politische Jugendvertretung notwendig sei und was man damit alles erreichen und bewegen kann.

Nach der Präsentation stand Feldmann, der selbst sein Abitur an der Ernst-Reuter-Schule gemacht hatte, für Fragen zur Verfügung. Die Themen waren dabei sehr unterschiedlich. Neben Fragen zur Abiturnote des Oberbürgermeisters oder seines Lieblingsspielers bei Eintracht Frankfurt drehte sich die Debatte auch um aktuelle Themen. Diskutiert wurde unter anderem über die Wahlmöglichkeiten bei Schulfächern, die Legalisierung von Cannabis oder das Wahlrecht ab 16 Jahren.
 

„Es war eine Freude, mit den interessierten und engagierten Ernst-Reuter-Schülern zu sprechen. Diese Veranstaltungen zeigen immer wieder, wie vielfältig die Interessen der Jugendlichen sind“, sagte Feldmann. „Ich kann mir außerdem gut vorstellen, dass das künftige Jugendparlament heute neue Mitstreiter gewonnen hat – es würde mich jedenfalls sehr freuen“, fuhr das Stadtoberhaupt fort.

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