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Meldungen

Frankfurter Volkshochschule und Fußballverein FC Gudesding laden zur Demokratiewerkstatt ins Ostend ein

24.01.2023, 16:02 Uhr

Offene Diskussionsrunde unter dem Titel „Trikot an, Zweifel aus? Oder wie wir sowohl Freude als auch Kritik am Fußball haben können“ 

Fußball, so meinen viele, sei ein „dreckiges Geschäft“. Dies beklagen nicht nur aktive Spielerinnen und Spieler, sondern auch interessierte Beobachterinnen und Beobachter. Winter-Weltmeisterschaften zu Gast bei menschenfeindlichen Regimen, Millionengehälter, manipulierende Spielerberatersysteme und korrupte Dachverbände sind nur einige Belege hierfür. Trotzdem lieben wir diesen Sport und es bleibt die Frage: Wie gehen wir mit all dem um? Und was treibt uns heute noch an?

An der Diskussionsrunde am Donnerstag, 2. Februar, um 19 Uhr im Danzig am Platz, Ostparkstraße 11, nehmen teil Alex Feuerherdt, Lektor, Publizist und Schiedsrichter/-innen-Ausbilder, Klaas Reese, Sportjournalist, Lehrer und Macher des Schiedsrichter/-innen-Podcast „Collinas Erben“, und Tom Bauer, Schiedsrichter in der 3. und Assistent in der 2. Fußball-Bundesliga der Männer.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
 
Zum Projekt „Demokratie für ALLE – Demokratiewerkstätten in Frankfurt“: Politische Bildung mal anders!

Wir alle haben tagtäglich mit einer Vielzahl von Themen aus Gesellschaft und Politik zu tun. Wir werden mit zahlreichen Sichtweisen konfrontiert. Und über verschiedene Kanäle erreichen uns Informationen unterschiedlicher Qualität. Das fordert uns auf vielfältige Weise heraus. Themen müssen differenziert und kontextualisiert werden. Informationen müssen eingeordnet und beurteilt werden. Es gilt, sich eine Meinung zu bilden, und darüber in einen respektvollen Dialog mit anderen zu treten.

„Für solche Prozesse einen Raum zu bieten, ist Kernaufgabe politischer Bildung. Doch das Besondere an den Demokratiewerkstätten ist, dass sie aufsuchenden und selbstbestimmten Charakter haben. So erreichen wir auch Menschen, die sich von bisherigen Formaten politischer Bildung nicht angesprochen fühlen“, erläutert Projektleiterin Arijana Neumann.

Durch das offene und partizipative Format werden neue Zugangswege zu politischer Bildung eröffnet. Ziel ist es, die Teilnehmenden in einem offenen Format dabei zu begleiten, sich die Themen anzueignen und selbstorganisiert Veranstaltungen politischer Bildung für sich und andere auf die Beine zu stellen. Damit leistet das Projekt einen Beitrag dazu, Menschen zur politischen Teilhabe und zum bürgerschaftlichen Engagement zu ermutigen und zu befähigen.

Dementsprechend finden die Demokratiewerkstätten dort statt, wo die Interessierten sind. Außerdem bestimmen die Teilnehmenden sowohl das Format der Treffen als auch die behandelten Themen sowie die Art und Weise der Auseinandersetzung mit diesen. Das einzige Kriterium ist, dass sie sich in den Feldern Politik, Geschichte, Wirtschaft und Gesellschaft bewegen. Davon abgesehen sind den Themen keine Grenzen gesetzt. Unterstützt wird die Demokratiewerkstatt von zwei Teamerinnen und Teamern aus der politischen Bildung. Sie gewährleisten mit methodischer Expertise den organisatorischen Rahmen, moderieren den Arbeitsprozess und bringen je nach Bedarf der Gruppe inhaltliche Informationen ein.

Das Projekt richtet sich an Erwachsene. Teilnehmen kann, wer Lust dazu hat.

Gefördert wird das Projekt vom hessischen Kultusministerium im Rahmen des hessischen Weiterbildungspaktes.
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