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Ein Zeichen für Solidarität mit der Ukraine und für Frieden

01.11.2022, 15:39 Uhr

Martin Hulecki, ICB-Geschäftsführer und Mobilitätsdezernent Stefan Majer vor einem der neuen „Friedensbusse“, Foto: In-der-City-Bus
Martin Hulecki, ICB-Geschäftsführer und Mobilitätsdezernent Stefan Majer vor einem der neuen „Friedensbusse“ © In-der-City-Bus

Zwei der neuen Frankfurter Wasserstoffbusse sind mit einer Friedensbotschaft auf der innerstädtischen Metrobuslinie M36 unterwegs

Die Stadt Frankfurt setzt ein Zeichen der Solidarität mit der Ukraine und ein aufmerksamkeitsstarkes Signal für Frieden: Ab Dienstag, 1. November, sind auf der Metrobuslinie M36 zwei Wasserstoffbusse im Einsatz, die in den Farben der ukrainischen Flagge und mit Friedenstauben gestaltet sind.
 
„Wir wollen nicht die Augen davor verschließen, dass in Europa Krieg herrscht. Frieden ist eines unserer wertvollsten Güter, das dürfen wir nie vergessen. Wir bekunden mit diesen, Friedensbussen‘ unsere Solidarität mit den Menschen in der Ukraine, mit Frankfurter:innen mit ukrainischen Wurzeln und geflüchteten Ukrainer:innen, die in unserer Stadt Zuflucht gefunden haben“, sagt Mobilitätsdezernent Stefan Majer. Die Fahrzeuge seien bewusst auf dieser Linie eingesetzt, auf der sie mehrmals täglich am Russischen Generalkonsulat im Oeder Weg vorbeikommen. Majer ergänzt: „Diese Aktion symbolisiert auch den wichtigen Beitrag erneuerbarer Energien zur Sicherung unserer Unabhängigkeit und damit zur Friedenssicherung.“
 
Bereits kurz nach Beginn des russischen Angriffskriegs im Februar waren auf Initiative der Stadt Frankfurt 15 mit der ukrainischen Fahne und mit Friedenstauben gestaltete Busse auf der Linie M36 eingesetzt worden. Sie wurden nun im Zuge der Elektrifizierung der Line M36 durch emissionsfreie Wasserstoffbusse ersetzt und zeigen nun Flagge auch auf anderen Buslinien. Auf Initiative des Dezernats für Mobilität und Gesundheit haben die Nahverkehrsgesellschaft traffiQ und die städtische Busgesellschaft In-der-City-Bus GmbH (ICB), welche die Linie M36 bedient, im Februar die Beklebung der Busse in den ukrainischen Landesfarben schnell umgesetzt. Sie stehen auch jetzt hinter dem Projekt „Friedensbusse“.

„Bei der ICB arbeiten Menschen aus mehr als 50 Nationen friedlich und Hand in Hand im Team. Bei uns gibt es keinen Platz für Diskriminierung, dafür umso mehr Raum für Toleranz und Vielfalt“, erklärt ICB-Geschäftsführer Martin Hulecki. Er berichtet, dass sowohl ICB-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter als auch viele Fahrgäste sich positiv darüber geäußert hatten, dass die Busse auf der Linie M36 mit Ukraine-Flagge, Friedenstauben und „#no war“ gestaltet worden waren. Das bedeutet: Die Stadt Frankfurt, ihre Verkehrsunternehmen und ihre Bürgerinnen und Bürger stehen an der Seite der Ukraine und für Frieden.

Metrobuslinie M36: mit Wasserstoff über den Main

Auf der Metrobuslinie M36 werden seit Oktober 13 Wasserstoffbusse im regulären Linienbetrieb eingesetzt. Jeder Umlauf misst circa 23 Kilometer. Die Tagesleistung pro Bus liegt bei rund 300 Kilometern. Dank der umweltfreundlichen Wasserstofftechnologie werden pro Jahr etwa 832 Tonnen Kohlendioxid (CO2) und rund 10,9 Tonnen Stickoxid (NOx) weniger ausgestoßen. Von den 13 Wasserstoffbussen werden elf Fahrzeuge mit dem in Frankfurt bereits gut bekannten „Ich bin ein Stromer“-Motiv veredelt, das im Stadtverkehr die stetig steigende Anzahl an Elektrobussen vergegenwärtigt. Die beiden verbleibenden Wasserstoffbusse sind bis auf Weiteres die „Friedensbusse“ der ICB-Flotte.

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