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Kein Aufschlag bei Einzelfahrscheinen, Gruppenticket, Kurzstrecken- und Tageskarten

10.06.2021, 15:30 Uhr

Schüler- und Seniorenticket bleibt bei 365 Euro im Jahr

"Frankfurt ist Pendlerhauptstadt. Wir brauchen die Verkehrswende“, sagt Frankfurts Stadtoberhaupt Peter Feldmann. „Das geht nur mit einem preiswerten, zuverlässigen ÖPNV. Sowohl Tageskarten, als auch Einzelfahrscheine, Gruppen- und Kurzstreckentickets bleiben innerhalb Frankfurts von den Aufschlägen ausgenommen. Auch beim beliebten 365-Euro-Ticket für Schüler und Senioren gibt es keine Preiserhöhung, ebenso beim Hessenticket.“

Oberbürgermeister Feldmann betonte, dass die Preise für Einzel- und Tageskarten in Frankfurt nunmehr bereits seit 2018 stabil seien – und dies auch im kommenden Jahr blieben. Zuvor waren die Karten auf seine Initiative hin sogar im Preis gesenkt worden. So kostete der Einzelfahrschein für Erwachsene 2017 noch 2,90 Euro, seitdem nur noch 2,75 Euro (Kinder: 1,55 Euro statt 1,65 Euro). Frankfurt-Tageskarten sind damals von 7,20 Euro auf 5,35 Euro gesenkt worden (Kinder: 3 Euro statt 4,20 Euro). Das Kurzstreckenticket habe sich 2020 von 1,85 Euro auf 1,50 Euro verbilligt (Kinder: 1 Euro). Auch hier bliebe es 2022 bei den günstigeren Preisen.

„Was mich besonders freut: Der Preisstopp geht einher mit einem Ausbau des Angebots, im Kleinen wie im Großen“, sagte Feldmann. „Wir haben in den vergangenen Jahren auf vielen Linien den Takt verdichtet, den Nachtverkehr kontinuierlich ausgeweitet. Mit der Fertigstellung des U-Bahn-Tunnels für die U5-Verlängerung ins Europaviertel und der Wiederaufnahme der Planungen für eine Verlängerung von Preungesheim zum Frankfurter Berg, dem geplanten U4-Lückenschluss zwischen Bockenheimer Warte und Ginnheim sowie der genehmigten U2-Verlängerung haben wir gleich mehrere heiße Eisen im Feuer – vom Fernbahntunnel, der die S-Bahn-Strecken massiv entlasten wird, ganz zu schweigen. Schnell und zuverlässig von A nach B, und das zu fairen Preisen – so gehen wir gemeinsam die Verkehrswende an.“

Erfreut zeigte sich der Oberbürgermeister auch über die RMV-weit gestiegene Pünktlichkeit (2,4 Prozentpunkte über Vorjahr) und die steigende Anzahl an JobTicket-Verträgen (+24 Prozent auf 397).
„Die Bedeutung des öffentlichen Nahverkehrs wird nicht nur im Sinne des Klimaschutzes weiter steigen“, sagt Feldmann, der auch Aufsichtsratsvorsitzender des RMV ist. „Fast alle neuen Job-Ticket-Verträge werden in der Premiumvariante mit verbundweiter Gültigkeit und der Möglichkeit zur Mitnahme von Personen abends und am Wochenende abgeschlossen. Ein Zeichen, wie attraktiv der ÖPNV auch abseits des Wegs zur Arbeitsstätte ist.“

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