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Meldungen

Dem Lindenbaum geht es gut

02.07.2020, 15:30 Uhr

Lindenbaum
Lindenbaum © Stadt Frankfurt am Main , Foto: Rainer Vollweiter

Naturdenkmal leidet nicht unter Trockenheit.

Seit zwei Wochen machen sich Anwohner große Sorgen um die Eschersheimer Linde, die ihre bräunlich verfärbten Blätter fallen lässt. Viele, allen voran die Schülerinnen und Schüler der benachbarten Ludwig-Richter-Schule, haben den 300 Jahre alten Baum täglich gegossen. Nun gibt es Entwarnung: Die Linde ist nicht krank, sie kämpft nur gegen eine Spinnmilbe.

Nach den Meldungen über den schlechten Zustand des Naturdenkmals an der Eschersheimer Landstraße war die erste Vermutung, dass Trockenheit die Ursache sein könnte. Das Grünflächenamt beauftragte eine Bewässerung, vom Umweltamt wurde ein Baumgutachter angefordert. Dieser Gutachter hat den Lindenbaum am Dienstag, 30. Juni, unter die Lupe genommen.

Ergebnis: Die Linde steht für ihr Alter gut da. An Trockenstress leidet sie nicht. Allerdings wurde sie von einer Spinnmilbe heimgesucht. Gegen diesen Schädling setzt sich der Baum nun zur Wehr, indem er seine Blätter fallen lässt. Nach Einschätzung des Gutachters ist dies eine übliche Reaktion. Die Linde werde diesen Schädlingsbefall überstehen.

Maßnahmen gegen die Milbe sind in diesem Jahr nach Aussage des Gutachters nicht sinnvoll. Im kommenden Frühjahr soll die Linde dann mit so genannten Leimringen versehen werden, damit die Milbe den Baum nicht mehr hochkrabbeln kann.

Umweltdezernentin Rosemarie Heilig zeigte sich erleichtert von der Baum-Diagnose. „Die Linde hat eine identitätsstiftende Wirkung für den ganzen Stadtteil. Die Menschen lieben sie. Ich möchte mich ganz herzlich bei den Bürgerinnen und Bürgern bedanken, die sich in den vergangenen Tagen so liebevoll um den Baum gekümmert und ihn gegossen haben.“

Das ist zumindest vorerst nicht mehr notwendig. Von einer Firma wird die Linde regelmäßig gegossen, zudem verfügt sie über ein unterirdisches Bewässerungssystem.


Seit zwei Wochen machen sich Anwohner große Sorgen um die Eschersheimer Linde, die ihre bräunlich verfärbten Blätter fallen lässt. Viele, allen voran die Schülerinnen und Schüler der benachbarten Ludwig-Richter-Schule, haben den 300 Jahre alten Baum täglich gegossen. Nun gibt es Entwarnung: Die Linde ist nicht krank, sie kämpft nur gegen eine Spinnmilbe.

Nach den Meldungen über den schlechten Zustand des Naturdenkmals an der Eschersheimer Landstraße war die erste Vermutung, dass Trockenheit die Ursache sein könnte. Das Grünflächenamt beauftragte eine Bewässerung, vom Umweltamt wurde ein Baumgutachter angefordert. Dieser Gutachter hat den Lindenbaum am Dienstag, 30. Juni, unter die Lupe genommen.

Ergebnis: Die Linde steht für ihr Alter gut da. An Trockenstress leidet sie nicht. Allerdings wurde sie von einer Spinnmilbe heimgesucht. Gegen diesen Schädling setzt sich der Baum nun zur Wehr, indem er seine Blätter fallen lässt. Nach Einschätzung des Gutachters ist dies eine übliche Reaktion. Die Linde werde diesen Schädlingsbefall überstehen.

Maßnahmen gegen die Milbe sind in diesem Jahr nach Aussage des Gutachters nicht sinnvoll. Im kommenden Frühjahr soll die Linde dann mit so genannten Leimringen versehen werden, damit die Milbe den Baum nicht mehr hochkrabbeln kann.

Umweltdezernentin Rosemarie Heilig zeigte sich erleichtert von der Baum-Diagnose. „Die Linde hat eine identitätsstiftende Wirkung für den ganzen Stadtteil. Die Menschen lieben sie. Ich möchte mich ganz herzlich bei den Bürgerinnen und Bürgern bedanken, die sich in den vergangenen Tagen so liebevoll um den Baum gekümmert und ihn gegossen haben.“

Das ist zumindest vorerst nicht mehr notwendig. Von einer Firma wird die Linde regelmäßig gegossen, zudem verfügt sie über ein unterirdisches Bewässerungssystem.
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