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Aschunen I Dikhen* Rom*nja und Sinti*zze: Definitionsmacht, Empowerment und künstlerische Praxen

23.11.2021, 13:30 Uhr

Frauenreferat setzt Veranstaltungsreihe mit einem Online-Gesprächsabend am 2. Dezember fort

Das Frankfurter Frauenreferat, die Bildungsstätte Anne Frank External Linkund die Kinothek Asta NielsenExternal Link laden zu einer weiteren Veranstaltung im Rahmen der feministischen Reihe „Aschunen I Dikhen – hört und schaut hin“ ein.
 
„Ein Abend zu Katharina Taikon mit Lawen Mohtadi“, findet am Donnerstag, 2. Dezember, um 19 Uhr statt.
 
Der Vortrag mit Filmausschnitten und Gespräch findet in englischer Sprache statt und kann über den YouTube-Kanal der Bildungsstätte Anne Frank unter Ein Abend zu Katharina Taikon mit Lawen MohtadiExternal Link erlebt werden.
 
Lawen Mohtadi ist Autorin des Buches „The Day I Am Free“ und Co-Regisseurin des Dokumentarfilms „Taikon“ über die charismatische schwedische Rom*nja-Bürgerrechts-Aktivistin und Kinderbuchautorin Katarina Taikon, die in den 1960er Jahren bessere Lebensbedingungen für Rom*nja in Schweden erkämpfte.
 
Die Veranstaltung moderiert Radmila Mladenova. Sie forscht in der Forschungsstelle Antiziganismus der Universität Heidelberg zu Antiziganismus und Film.
 
Der Gesprächsabend findet in Kooperation mit „AKE DIKHEA Romafilmfest Berlin“ statt.

 


Die Veranstaltungsreihe

 
Die Beiträge der Reihe zeigen und bestärken die Perspektiven von Frauen und ihre künstlerischen und politischen Interventionen und Aktionen. Die Beteiligten zeigen ihre Perspektiven auf Körper, Alltag und Politik in Form von Filmen, Musik, Worten und Performances.
 
„Wir möchten Frauen in ihrer künstlerischen Arbeit unterstützen, Stereotype abbauen und Sexismus und Rassismus in jeder Form bekämpfen. Der Fokus dieser Veranstaltungsreihe liegt bewusst auf der gesellschaftlich stark stigmatisierten Gruppe der Rom*nja und Sinti*zze, deren Perspektiven aber auch Kämpfe gegen Vorurteile, Rassismus und Sexismus deutlich werden sollen“, sagt Frauendezernentin Rosemarie Heilig.
 
„Wir freuen uns, dass wir mit der Reihe so wichtige lokale und internationale Akteur*innen gewinnen konnten. Sie teilen mit uns ihre Perspektiven und Erfahrungen als Angehörige der Minderheiten. Auch mit dieser Veranstaltung laden wir dazu ein, gemeinsam über Bündnisse nachzudenken, indem wir einander zuhören und zusehen: Denn so der Titel der Reihe: „Aschunen I Dikhen – hört und schaut hin“, sagt Frauenreferatsleiterin Gabriele Wenner.
 
Die Veranstaltungsreihe knüpft an die Film- und Diskussionsreihe „Revision. Rom*nja-Bürgerrechtsbewegung und Kämpfe gegen Antiziganismus“ der Kinothek Asta Nielsen an und ist Bestandteil der städtischen Kampagne „Klischeefreie Zone Frankfurt“.
 
Die weiteren Veranstaltungen im kommenden Jahr finden sich unter Aschunen I Dikhen* Rom*nja und Sinti*zze. External Link 
 
Aktuelle Informationen zur Veranstaltungsreihe sind zu finden auf der folgenden SeiteExternal Link.

 


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