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DB erneuert Technik am Bahnübergang Oeserstraße in Nied

25.11.2021, 15:44 Uhr

Schließung des Bahnübergangs für den Kfz-Verkehr bis 10. Dezember / Erster Schritt des Stufenplans für verbesserte Verkehrssituation am Bahnübergang Oeserstraße geht planmäßig in Betrieb 

Die Deutsche Bahn (DB) erneuert seit Mitte Oktober die technische Sicherungsanlage am Bahnübergang Oeserstraße in Nied. Die Bauarbeiten liegen im vorgegebenen Zeitrahmen, so dass die neue Sicherungsanlage aller Voraussicht nach planmäßig am Samstagabend, 11. Dezember, in Betrieb gehen kann. Der reguläre Zugverkehr über den Bahnübergang Oeserstraße wird ab Sonntag, 12. Dezember, aufgenommen, einzelne Fahrten sind aber bereits am Samstag zuvor möglich.

Aufgrund wesentlich umfangreicherer Kabeltiefbauarbeiten und der für den sicheren Bahnbetrieb erforderlichen Abnahmeprüfleistungen am Bahnübergang, auf der Strecke und in Stellwerken ist eine Verlängerung der Sperrung des Bahnübergangs für den Fahrzeugverkehr bis Freitagabend, 10. Dezember, notwendig.
 

Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer können die Gleise nach wie vor über einen provisorischen Übergang queren. Der Fahrzeugverkehr wird weiterhin über die Waldschulstraße und Mainzer Landstraße umgeleitet.
 

Die neue Bahnübergangsanlage wird durch die fahrenden Züge vollautomatisch gesteuert, so dass dem Bahnmitarbeiter vor Ort nur noch eine visuelle Kontrolle des Raumes zwischen den geschlossenen Schranken obliegt, er aber nicht mehr die Schranke selbst bedient. Falls erforderlich kann er den Halt der Züge an den Hauptsignalen veranlassen.
 

Weitere Neuerungen sind geänderte Vorfahrtsregelungen, die in Abstimmung mit der Straßenverkehrsbehörde an die Bedingungen vor Ort angepasst wurden und somit einen Halt der Fahrzeuge auf den Bahngleisen vermeiden. Die zur Station Frankfurt-Nied führende Oeserstraße wird in Richtung Birminghamstraße zur abknickenden Vorfahrtsstraße, während die Oeserstraße Richtung Innenstadt zur benachrangten Straße wird.
 

Mittels gelben und roten Lichtzeichen wie auch einem akustischen Warnsignal wird den Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmern das Schließen der Schranken rechtzeitig angezeigt. Die von den Straßenfahrbahnen abgegrenzten Fußgängerüberwege erhalten zur Sicherheit eigene Fußwegschranken. Des Weiteren wird die Beleuchtung des Bahnübergangs wahrnehmbar verbessert und das alte Wärtergebäude durch einen Container ersetzt.
 

Damit ist der erste Schritt des im Herbst 2020 veröffentlichten Stufenplans erfolgreich erfüllt, mit dem die Stadt Frankfurt am Main und die DB die verkehrliche Situation am Bahnübergang an der Oeserstraße verbessern. Im zweiten Schritt folgt der Bau einer Unterführung für die Fußgängerinnen und Fußgänger. Als letztes entsteht eine Unterführung für den Straßenverkehr mit zusätzlichem Rad- und Fußweg. In der zweiten Hälfte der 2020er Jahre ist der Bahnübergang dann komplett ersetzt.
 

Anwohnerinnen und Anwohner können sich bei Fragen per E-Mail an bahnuebergang-oeserstrasse@deutschebahn.comInternal Link an die DB wenden.

Bus 59 fährt Umleitung, Bus 54 fährt bis zur Eisenbahnersiedlung
 

Die Linie 59 kann dann nicht nördlich der Bahnlinie verkehren. Sie fährt zwischen Nidda-Kampfbahn und Waldschulstraße eine Umleitung über die Mainzer Landstraße. Die Schulfahrten der Linie 59 zwischen Höchst und Feldbahnmuseum sowie Heusingerstraße verkehren ebenfalls über die Waldschulstraße. Als Ersatz für die entfallenden Fahrten zum Neufeld und zur Eisenbahnersiedlung wird die Linie 54 über Griesheim Bahnhof hinaus zur Heusingerstraße verlängert.

Die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiQ empfiehlt ihren Fahrgästen mit Start oder Ziel in der Oeserstraße, sich vorab über ihre beste Alternativ-Verbindung zu informieren. Das geht ganz bequem über die RMV-App oder die Fahrplanauskunft auf der Website des RMVExternal Link. Auch am RMV-Servicetelefon unter 069/24248024, das rund um die Uhr zu erreichen ist, wird den Fahrgästen gerne weitergeholfen.
 

Weitere aktuelle Verkehrsinformationen finden sich auf der Website MainzielExternal Link.

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