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Stadt Frankfurt repariert Bücherschränke

02.12.2020, 13:00 Uhr

Die öffentlichen Bücherschränke in Frankfurt sind ein Erfolgsmodell. Sie finden sich inzwischen über das gesamte Stadtgebiet verteilt und werden rege genutzt. Zuständig für das Errichten und die Instandhaltung der stabil gebauten Schränke ist das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) der Stadtverwaltung. Dort ist man in erster Linie mit dem Bau und der Unterhaltung der Straßen und Brücken im Stadtgebiet beschäftigt, hat sich der Aufgabe Bücherschränke vor rund zehn Jahren aber gerne angenommen.

Neben den Neubauten kümmern sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ASE auch um die Instandhaltung vorhandener Schränke. Traurig macht sie in diesem Zusammenhang die mutwillige Brandstiftung an zwei Schränken in diesem Jahr. Ende September brannte der Bücherschrank in der Mark-Aurel-Straße/Karl-Perott-Platz in Heddernheim komplett aus. Nun, Ende November, der erst vor zwei Monaten eröffnete Schrank an der Ecke Jean-Paul-Straße/Eichendorffstraße am Dornbusch.

„Selbstverständlich stellen wir die aus den Budgets der Ortsbeiräte finanzierten Bücherschränke wieder her“, erklärt die Leiterin des ASE, Michaela C. Kraft. Sie richtet einen Appell an die Bevölkerung: „Haben Sie ein Auge auf die Bücherschränke und informieren Sie die Polizei, wenn Sie sehen, dass sich jemand an den Schränken zu schaffen macht. Es ist äußerst schade, dass wir Steuergeld und Zeit für Vandalismusschäden aufwenden müssen.“ Brandschäden werden in aller Regel von der städtischen Feuerversicherung beglichen, während weitere Beschädigungen zu Lasten des städtischen Haushalts gehen.

Dessen ungeachtet gibt es auch neue Bücherschränke: Noch im November wurde ein Bücherschrank in der Sieringstraße in Unterliederbach aufgestellt. Aufgrund der Corona-Pandemie freilich ohne offizielle Eröffnungsfeier. Ab Dienstag, 15. Dezember, soll der Bücherschrank auf dem Schönplatz im Gutleutviertel nutzbar sein.

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