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Fünf neue Monsterkinder: Eiche im GrünGürtel hat weiteren komischen Nachwuchs bekommen

01.03.2022, 13:00 Uhr

Monsterkinder im Frankfurter Stadtwald, Foto: Ilka Seeger
Monsterkinder im Frankfurter Stadtwald © Stadt Frankfurt am Main , Foto: Ilka Seeger
Halloween ist längst vorbei, Fasching abgesagt, dennoch tut sich Komisches im Schwanheimer Wald im GrünGürtel: Die „Monsterkinder“ des Frankfurter Zeichners und Karikaturisten F.K. Waechter haben sich vermehrt. Das Objekt der Komischen Kunst steht seit Juni 2006 im Schwanheimer Wald und zeigte bislang drei ungewöhnlich große Eicheln aus Holz, die unter einer Eiche liegen. Jetzt waren die Holzeicheln in die Jahre gekommen und verwitterten. Auf Initiative des Umweltamtes und mit Hilfe des Renovierungsfonds der Regionalpark Ballungsraum RheinMain wurden sie ausgetauscht und sogar erweitert. Lagen früher drei Riesen-Eicheln unter dem Baum, sind es nun fünf hell schimmernde „Monsterkinder“, die bewundert und „besetzt” werden dürfen. Gefertigt hat auch diesen Nachwuchs der Künstler Andreas Rohrbach. Das Holz stammt von Eichen aus dem Frankfurter Stadtwald.

„Die Komische Kunst mit ihren 14 Objekten entlang des GrünGürtel-Rundwanderwegs ist einmalig“, sagt Klimadezernentin Rosemarie Heilig. „Schön, dass die etwas versteckt im Schwanheimer Wald liegenden ‚Monsterkinder‘ von F.K. Waechter nicht nur erneuert wurden, sondern sogar Zuwachs bekommen haben: Eine richtige große Familie mit Monsterkindern, die mitten im Wald eine Attraktion für Kindergartengruppen und Familien ist.“

Auch Claudia Jäger, Aufsichtsratsvorsitzende der Regionalpark Ballungsraum RheinMain, rechnet damit, dass die neuen „Monsterkinder“ gemeinsam mit dem benachbarten Struwwelpeter einen neuen Anziehungspunkt für Ausflüge zu Fuß oder mit dem Rad im südwestlichen Teil des Frankfurter GrünGürtels darstellen: „Der Frankfurter GrünGürtel ist das ‚Herz des Regionalparks‘ und mit seinen Werken der Komischen Kunst ein echtes Aushängeschild. Der aus einem Corona-Maßnahmenpaket von 2020 beschlossene Renovierungsfonds der Regionalpark GmbH sah eine Aufwertung von bestehenden Regionalparkprojekten vor, um das Erholungsangebot für die Bürgerinnen und Bürger der Region zu erweitern. Dies ist mit den ausgetauschten ‚Monsterkindern‘ sehr gut gelungen.”

Somit bliebe also nur noch, viel Spaß mit den neuen „Monsterkindern“ im Stadtwald zu wünschen und vielleicht gesellen sich ja zu den „Monsterkindern“ doch noch ein paar verkleidete Gestalten, allen Faschingsabsagen zum Trotz.

Mehr zu den „Monsterkindern“ und ihren Freunden gibt es unter Komische Kunst im GrünGürtelInternal Link oder in der Broschüre "Monsterspecht und Dicke Raupe"Internal Link.
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