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Gesundheitsamt

Tipps für die heißen Tage

07.08.2020, 10:00 Uhr

Heiße Tage in Frankfurt
Heiße Tage in Frankfurt © Stadt Frankfurt am Main , Foto: C. C. Benfer

Das Gesundheitsamt informiert über Gesundheitsschutz bei Hitze und COVID-19

Der Deutsche Wetterdienst hat für die kommenden Tage eine amtliche Warnung vor Hitze herausgegeben. Danach wird für Frankfurt am Main bis einschließlich Dienstag nächster Woche eine starke Wärmebelastung mit Temperaturen von über 32 Grad prognostiziert.

Die meisten Menschen fühlen sich bei sonnigem Wetter und sommerlichen Temperaturen richtig wohl. Damit das bei der starken Hitze auch so bleibt, sollten alle – selbst gesunde Erwachsene – angemessene Vorsorgemaßnahmen ergreifen und durch rechtzeitiges Vorbeugen und richtiges Verhalten können gesundheitliche Beeinträchtigungen und Schäden vermeiden. Das Gesundheitsamt hat hierzu einfache Tipps zusammengestellt:

 

  • Wichtig ist, ausreichend zu trinken und dabei auch auf eine ausreichende Mineralienzufuhr zu achten. D.h. statt natriumarmer Wässer sollte auf mineralreiche Wässer umgestellt werden. Auch durch salziges Knabbergebäck kann der durch Schwitzen erhöhte Kochsalzbedarf sichergestellt werden. 

  • Weiterhin gilt, möglichst körperliche Anstrengung während extremer Hitze und Aufenthalt in der Sonne zu vermeiden. 

  • Wohnungen sollten durch Abdunkelung der Fenster möglichst kühl gehalten werden und insbesondere in den frühen Morgenstunden und in den Abendstunden gelüftet werden.

 

Hohe Temperaturen und Hitzewellen können sich bei manchen Menschen negativ auf ihre Gesundheit auswirken. Bei großer Hitze besonders gefährdet sind:

  • Kleinkinder

  • Menschen über 65 Jahre

  • Menschen mit Vorerkrankungen, insbesondere mit Diabetes, Herzkreislauf-Erkrankungen und mit hohem Blutdruck

 

Bei diesen Personengruppen sollte regelmäßig (mindestens zweimal am Tag) auf Zeichen von Erschöpfung durch Hitze und auf Hitzschlag geachtet werden, d.h. Überwärmung, Schwäche, Schwindel, Benommenheit, ggf. Übelkeit und Erbrechen. Kinder und insbesondere Kleinkinder müssen selbstverständlich noch enger überwacht und umsorgt werden.

 

Darüber hinaus sollten alle, die im Freien arbeiten, ganz besonders auf sich achten und über Hitzeerkrankungen (z. B. Sonnenstich), deren Anzeichen (beispielsweise Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen oder kalte Schweißausbrüche) und entsprechende Erste-Hilfe-Maßnahmen, um im Notfall reagieren zu können, informiert sein.

Hitze und COVID-19

In den heißen Sommern 2003, 2006, 2015 und 2018 kam es in Deutschland zu einer hohen Zahl von hitzebedingten Todesfällen – im Sommer 2018, dem zweitheißesten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, waren es laut Robert Koch-Institut allein in Hessen schätzungsweise etwa 740 Todesfälle.

 

Da sich die Risikogruppen für hitzebedingte Gesundheitsauswirkungen und für schwere Verläufe von COVID-19 weitgehend überschneiden, ist deren Schutz in diesem Jahr besonders gefordert. Außerdem muss besonders darauf geachtet werden, dass im Rahmen der Präventionsmaßnahmen die allgemein gültigen Hygiene-Regeln zum Schutz vor einer SARS-CoV-2-Infektion beachtet werden.

 

Bei großer Hitze können diese Regeln zwar manchmal nervig sein. Aber die Coronavirus-Pandemie ist nicht vorbei. Und so gilt auch bei hohen Temperaturen: Schützen können wir uns mit der AHA-Formel: Abstand wahren, auf Hygiene achten und – da wo es eng wird, vor allem in öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften – eine Alltagsmaske tragen.

 

Weitere Informationen:

Gesundheitsamt, Umwelt und GesundheitInternal Link

Deutsche Allianz Klima und GesundheitExternal Link

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