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Energiereferat

Hilfe beim Energiesparen für kleine Theater – bis zu 30.000 Euro

25.08.2020, 12:00 Uhr

Umweltdezernentin Rosemarie Heilig
Umweltdezernentin Rosemarie Heilig © Christina Clasen , Foto: Christina Clasen

Umweltdezernentin Rosemarie Heilig verlängert Förderrichtlinie bis Ende 2021

Frankfurt, 25. August 2020.

Umweltdezernentin Rosemarie Heilig hat die Förderrichtlinie „Energieeffizienz für Bühnen“ um ein weiteres Jahr bis Ende 2021 verlängert. Hintergrund ist die Nachfrage kleiner Bühnen und Theater nach dem Fördermittelangebot der Stadt Frankfurt. „Kleinere Kultureinrichtungen stehen häufig vor der schwierigen Aufgabe, dass sie veraltete Techniken durch neue, energieeffiziente Lösungen ersetzen müssen. Dabei fehlt es häufig nicht nur an ausreichend Fachpersonal, sondern auch an finanziellen Mitteln,“ erklärt Rosemarie Heilig. „Hier helfen wir und leisten mit der Förderrichtlinie tatkräftige Unterstützung“. Hinzu kommt, dass Vereine und gemeinnützige Unternehmen - anders als kleine und mittelständische Unternehmen - vom Bund keine Förderung für Energieberatungen und Energiesparmaßnahmen erhalten. Das Energiereferat der Stadt Frankfurt am Main hat daher 2016 eine kompakte Richtlinie zur Förderung des effizienten Energieeinsatzes in Bühnenbetrieben entwickelt. Sie sieht einen maximalen Zuschuss von 30.000,- Euro pro Jahr und Antragssteller vor – unter Vorbehalt der städtischen Haushaltslage. 

Energiefresser entlarven ist das A und O
Die kleinen Theater und Bühnenbetriebe werden im Rahmen der Förderung eng durch das Energiereferat der Stadt Frankfurt begleitet. Zunächst findet eine Energieberatung vor Ort statt, bei dem die Energieverbraucher identifiziert und Einsparungsmöglichkeiten aufgedeckt werden. Dazu zählen bei Kulturbetrieben häufig Lampen und die Bühnenbeleuchtung, aber auch Lüftungsanlagen und Klimaanlagen sowie weitere Elektrogeräte wie Kühlschränke. Auf Grundlage der Energieberatung werden Maßnahmen bestimmt, die zur Reduzierung des Energieverbrauchs führen sollen. Die einzusparende Energiemenge wird rechnerisch nachgewiesen. Die Stadt Frankfurt am Main fördert zwischen 30 und 65 Prozent der förderfähigen Kosten in Abhängigkeit der Wirtschaftlichkeit der Maßnahme.


11 Kulturbetriebe seit 2016 gefördert / Antrag über „Frankfurt spart Strom“ stellen

Bisher haben 11 Kulturbetriebe aus Frankfurt das Förderangebot der Stadt Frankfurt am Main genutzt, darunter das Papageno Musiktheater und das Kellertheater. Die Investitionen der Theater und Bühnenbetriebe wurden bisher von der Stadt Frankfurt mit über 180 000  Euro gefördert. Interessierte Kulturbetriebe können Förderanträge über die Plattform www.frankfurt-spart-strom.de stellen. Die Anträge werden in der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet. Antragsberechtigt sind gemeinnützige Unternehmen und Vereine, die über einen Bühnenbetrieb verfügen, wie Kunst- und Kulturzentren, Theater, Opernhäuser, Konzerthäuser und Einrichtungen für Live-Aufführungen.


Weitere Informationen

Blogbeitrag zur Förderung des KellertheatersExternal Link
Antrag und Unterlagen zur FörderungExternal Link

Klimaschutz-Ziele der Stadt Frankfurt am Main


Die Stadt Frankfurt am Main verfolgt als Masterplan-Kommune das Ziel, bis zum Jahr 2050 den Gesamtenergieverbrauch auf dem Gemeindegebiet zu halbieren und den verbleibenden Energiebedarf vollständig aus erneuerbaren Energien zu decken, weitestgehend aus dem Stadtgebiet, der Region und dem Land Hessen. Zeitgleich sollen die Treibhausgasemissionen um rund 95 Prozent gegenüber dem Basisjahr 1990 gesenkt werden.

 

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Logo Frankfurt spart Strom © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Energiereferat



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