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Bauverein Katholische Studentenheime modernisiert sechs Gebäude des Dessauer-Hauses

06.09.2021, 13:08 Uhr

Der Bauverein Katholische Studentenheime errichtet und betreibt schon seit vielen Jahrzehnten Studierendenwohnheime in Frankfurt. Im Friedrich-Dessauer-Haus im Stadtteil Hausen, im Alfred-Delp-Haus am Campus Westend und im Dernbach-Haus am Westendplatz leben insgesamt rund 850 Studierende aus über 80 Nationen in Wohngemeinschaften unterschiedlicher Größe zusammen. Der Bauverein katholische Studentenheime ist damit größter kirchlicher Träger von Studierendenwohnheimen in Frankfurt.

Sechs der acht Gebäude des Friedrich-Dessauer-Haus wurden in den vergangenen drei Jahren umfassend modernisiert und auf den neuesten technischen Stand gebracht. Damit wird die Attraktivität der Gebäude aus den 1960er-Jahren massiv gesteigert. Neben einem KfW-Darlehen von 7 Millionen Euro, unterstützte das Land Hessen den Bauverein mit einem Modernisierungsdarlehen von 4,6 Millionen und einem Zuschuss von 230.000 Euro. Die Stadt Frankfurt stellte Zuschüsse von 2,02 Millionen Euro und das Bistum Limburg 1 Million Euro zur Verfügung. Mit einem Bauvolumen von insgesamt 18,85 Millionen Euro konnten die Gebäude aus den 1960er-Jahren umfassend energetisch, technisch und organisatorisch modernisiert werden und erreichen nun den Effizienzhausstandard 85.

Die Modernisierung erfolgte in sechs  Bauabschnitten im Halbjahres-Rhythmus und wurde planmäßig im Mai fertiggestellt. Keiner der Bewohner verlor aufgrund der Sanierung den Wohnheimplatz, sondern wurde auf andere Liegenschaften des Bauvereins verteilt. Die 26 Wohngemeinschaften mit jeweils 17 Wohnheimzimmern, die sich seit den 1960er-Jahren die Sanitär- und Küchenbereiche gemeinschaftlich teilten, wurden aufgelöst und zu kleineren WGs umgestaltet. Nach der Sanierung leben inzwischen aufgeteilt auf 76 WGs 402 Studierende in den Häusern A-F zusammen.

„In Erfüllung seines sozialen Auftrags ist es dem Bauverein ein großes Anliegen, günstigen Wohnraum für Studierende zur Verfügung zu stellen“, erläutert Martin Schmidl, Vorstandsvorsitzender des Bauvereins. Auch nach der Sanierung liegen die Mieten inklusive aller Nebenkosten und WLAN-Anschluss zwischen 290 Euro und 338 Euro warm.

„Frankfurt ist eine wichtige Universitätsstadt. Die Studierenden brauchen gute Startmöglichkeiten, ein bezahlbares Zimmer gehört dazu. Deshalb freue ich mich, Projekte wie diese zu fördern. Wir haben in den letzten Jahren sechs Projekte mit einer Summe von rund 11,8 Millionen Euro an rein städtischen Mitteln mit annähernd 1000 neuen Wohnheimplätzen gefördert. Drei weitere Projekte mit zusammen 380 Plätzen stehen kurz vor der Bewilligung. Sie alle tragen zu einer lebendigen Stadtentwicklung bei“, sagt Planungsdezernent Mike Josef.

„Nach Abschluss der Sanierungsmaßnahmen freuen wir uns nun auf unser nächstes großes Projekt, das geplante Neubauvorhaben mit rund 150 Wohneinheiten“, betont Geschäftsführerin Susanne Schweren. Der Bauverein befindet sich aktuell in enger Abstimmung mit den städtischen Behörden, um auf dem Gelände des Friedrich-Dessauer-Hauses ein weiteres Gebäude zu errichten.

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