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Bildungsdezernentin Weber freut sich über die nationale Auszeichnung des Netzwerks „Nachhaltigkeit lernen in Frankfurt“

28.10.2022, 12:20 Uhr

Ausgezeichnet und Vorbild für andere Städte! Bildungsdezernentin Sylvia Weber gratuliert dem Netzwerk „Nachhaltigkeit lernen in Frankfurt“ zur Auszeichnung. Diese wird am Freitag, 28. Oktober, von der Deutschen UNESCO-Kommission und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung in Anerkennung der beispielhaften Bildungsarbeit verliehen.

Die Jury ehrt das Netzwerk dafür, „Menschen mit innovativen Bildungsangeboten, Inhalten und Ideen zu motivieren, aktiv und verantwortungsvoll an der Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft mitzuwirken“. Das Netzwerk „Nachhaltigkeit lernen in Frankfurt“ überzeugte die Jury durch seinen besonderen Einsatz für die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen.

Über die Ehrung freut sich ganz besonders Bildungsdezernentin Weber: „Ich beglückwünsche die hochengagierten Akteure des Netzwerks zu dieser großen Ehrung. In regionalen Bildungslandschaften sind Sie in den Frankfurter Stadtteilen, etwa im Gallus oder in Sossenheim, präsent. Bei der Blauen Tafel auf dem Römerberg organisieren Sie mit über 400 Schüler*innen die große Werkschau zu Nachhaltigkeit und Ernährung im Schulgarten. Unter Ihren vielfältigen Angeboten zur Klimabildung im öffentlichen Raum möchte ich besonders den ,Main Zukunftspavillon‘ am Mainkai hervorheben – all dies sind Beispiele, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung Integration, Partizipation und Innovation in der Stadtgesellschaft voranbringt.“

Bei der Auszeichnungsfeier befindet sich das Frankfurter Netzwerk „Nachhaltigkeit lernen“ in ausgezeichneter Gesellschaft: Die Leiterin des Referates Bildung in den Regionen, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im Bundesministerium für Bildung und Forschung Andrea Ruyter-Petznek und der Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission Roman Luckscheiter zeichnen 21 Kommunen, Netzwerke und Lernorte aus: BNE-Akteure – Deutsche UNESCO-KommissionExternal Link.
 
Zum Hintergrund
Um Bildungsakteure mit der Zivilgesellschaft und Unternehmen zu verknüpfen, wurde das Netzwerk „Nachhaltigkeit lernen inFrankfurtExternal Link” eingerichtet. Der Verein Umweltlernen in Frankfurt koordiniert das Netzwerk im Auftrag der Stadt. Beteiligt sind unter anderem Stadtschulamt, staatliches Schulamt, Jugend- und Sozialamt, Umweltamt, ADFC, Netzwerk BioFrankfurt, Frankfurter Sparkasse, GLS Bank, FES, Mehrgenerationenhaus Gallus, Verbraucherzentrale und Kinderschutzbund Frankfurt.

Die „nationale Auszeichnung – Bildung für nachhaltige Entwicklung“ würdigt Organisationen, Netzwerke und Kommunen, die sich im Rahmen des UNESCO-Programms BNE 2030 für eine lebenswerte, nachhaltige Gestaltung unserer Gesellschaft einsetzen. Weitere Informationen finden sich unter Bildung für nachhaltige Entwicklung– Deutsche UNESCO-KommissionExternal Link.

BNE 2030 steht für „Bildung für nachhaltige Entwicklung: die globalen Entwicklungsziele verwirklichen“. Nachhaltige Entwicklung heißt, Menschenwürde und Chancengerechtigkeit für alle in einer intakten Umwelt sicherzustellen. Bildung ist für eine nachhaltige Entwicklung zentral. Sie versetzt Menschen in die Lage, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und abzuschätzen, wie sich eigene Handlungen auf zukünftige Generationen oder das Leben in anderen Weltregionen auswirken.

In der Agenda 2030 der Vereinten Nationen ist die Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung als Ziel für die Weltgemeinschaft festgeschrieben. Das 2020 gestartete UNESCO-Programm BNE 2030 zielt darauf ab, die strukturelle Verankerung von BNE im gesamten Bildungssystem voranzubringen. In Deutschland wird BNE auf der Grundlage des Nationalen Aktionsplans Bildung für nachhaltige Entwicklung umgesetzt: Publikationen – DeutscheUNESCO-KommissionExternal Link. Weitere Informationen gibt es online unter bne-frankfurt.deExternal Link sowie bne-portal.deExternal Link.
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