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09.02.2018

Vorgezogene Kanalbauarbeiten für den Bau des Riederwaldtunnels beginnen

Schild 'Bauarbeiten' an einer Straße, © Foto: PIA/Stefan Maurer
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(kus) Vor dem Bau des Riederwaldtunnels sind Kanäle und Leitungen, die in der Tunneltrasse verlaufen oder sie kreuzen, zu verlegen. Die Stadtentwässerung Frankfurt am Main muss dazu das bestehende Kanalnetz umbauen. Geplant ist dazu unter anderem in der Straße Am Erlenbruch zwei Kanäle neu zu bauen, die nördlich und südlich des geplanten Tunnels das Abwasser aufnehmen und Richtung Westen ableiten. Beide Kanäle sollen in den Jahren 2018 bis 2020 in mehreren Bauabschnitten erstellt werden.

Der Bau des so genannten Südsammlers in dem Abschnitt von der Schäfflestraße bis zur Lahmeyerstraße erfolgt in geschlossener Bauweise. Dabei wird der neue Kanal unterirdisch von Baugruben aus in das Erdreich vorgetrieben. Für die Einrichtung der fünf Baugruben müssen in der 8. Kalenderwoche 2018 insgesamt fünf Kastanien gefällt werden. Die eigentlichen Baumaßnahmen werden nach Abschluss der Ausschreibungsverfahren voraussichtlich im Sommer 2018 beginnen.

Rechtsgrundlage für die Baumfällungen und die Kanalbaumaßnahmen ist der Planfeststellungsbeschluss vom 6. Februar 2007 und der für die Leitungsbaumaßnahmen relevante Planänderungsbeschluss vom 21. Februar 2017. Als Teil dieses Planänderungsverfahrens fand eine Anhörung statt, bei der die Gelegenheit bestand, Einwendungen gegen die Arbeiten vorzutragen. Im Rahmen des Planänderungsbeschlusses wurde diesen Einwendungen Rechnung getragen.

Der Planänderungsbeschluss ist seit 4. April 2017 rechtskräftig und bildet somit die Grundlage für die Baumfällungen und den Beginn der Kanalbaumaßnahmen zum jetzigen Zeitpunkt. Als Ausgleichsmaßnahme für die Fällung von Bäumen im Zuge des Baus des Riederwaldtunnels wird eine etwa vier Hektar große Fläche in Goldstein aufgeforstet.

Die Stadtentwässerung wird über den genauen Ablauf der Kanalbaumaßnahmen und die Bauzeiten die Öffentlichkeit und die Anlieger noch detailliert informieren. Sie bittet um Verständnis für die Eingriffe und die mit den Baumaßnahmen verbundenen Belastungen.