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05.02.2018

Magistrat und Abenteuerspielplatz Riederwald e.V. feiern 25 Jahre Main- und Opernspiele

Oberbürgermeister Peter Feldmann (M) steht anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Abenteuerspielplatz Riederwald e.V. neben dem Spieler Martin Macks (2.v.l.), Sängerin Paulina Richter (2.v.r.) und dem Vorsitzenden des Abenteuerspielplatz Riederwald e.V., Michael Paris (r), 5. Februar 2018, © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Bernd Kammerer
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(kus) Mit einem Festakt im Kaisersaal hat der Magistrat viele Akteure des Abenteuerspielplatzes Riederwald begrüßt, um gemeinsam das 25-jährige Jubiläum der Main- und Opernspiele zu feiern. „Heute auf den Tag genau vor 25 Jahren hat der Vorstand des Abenteuerspielplatzes Riederwald beschlossen, ein Kinderprogramm anlässlich des 1200-jährigen Stadtjubiläums zu gestalten. Damit haben Sie den Startschuss für eine feste Größe für Frankfurter Familien in der Sommerzeit gelegt: die Mainspiele und die Opernspiele“, begrüßte Oberbürgermeister Feldmann die zahlreichen Gäste. Die Spiele machten die Stadt nicht nur bunter, sondern seien auch Botschafter dafür, dass Frankfurter Kinder in die Mitte der Stadt gehören, sagte der Oberbürgermeister weiter.

„Die Main- und Opernspiele sind ein besonderes und vor allem attraktives Angebot für Familien, die sich einen Urlaub in den Sommerferien nicht leisten können. Sie sind damit ein bedeutender Teil unseres gemeinsamen Kampfes gegen Kinderarmut, unseres Bestrebens, dass alle Kinder – unabhängig vom Geldbeutel - am gesellschaftlichen Leben in unserer Stadt teilhaben können“, führte Feldmann aus. Er dankte dem Abenteuerspielplatz Riederwald e.V. und seinem langjährigen Vorsitzenden Michael Paris für das tatkräftige Engagement: „Wir würdigen heute und danken ausdrücklich dafür, dass die Stadt Frankfurt den Abenteuerspielplatz Riederwald e.V. mit seinem Vorsitzenden Michael Paris als verlässlichen Partner für unsere Kinder und Familien an seiner Seite wissen darf – und das nicht erst seit gestern, sondern seit Jahrzehnten.“

Michael Paris führte in seiner Rede aus, dass die Main- und Opernspiele die einzigen Veranstaltungen aus dem Festprogramm der 1200-Jahr-Feier der Stadt Frankfurt am Main sind, die bis heute nicht nur „überlebt“ haben, sondern auch zu einem bedeutenden Standortfaktor im Stadtmarketing geworden sind. „Die Main- und Opernspiele sind die größte Kinderkulturveranstaltung der Rhein-Main-Region in den Sommerferien. Bis zu 3000 Besucher täglich kommen von Mainz bis Aschaffenburg und von Gießen bis Heidelberg, um die weitgehend kostenfreie Spielaktion im Herzen der Stadt Frankfurt zu besuchen“, so Paris wörtlich.

Der Frankfurt Tourismus boomt und so ist es nicht verwunderlich, dass die Hälfte der Besucher bereits Englisch mit den Betreuern spricht. „Mit den Opernspielen haben wir gezeigt, dass es möglich ist, mit geringem finanziellem Aufwand innerstädtische Bereiche für alle Generationen spielbar zu gestalten, so Paris. Vor 25 Jahren ist es gelungen, den Fluss und seine Ufer ins städtische Leben mit einzubeziehen und das Ufer zu einem Spielraum für Jung und Alt zu machen“. Abschließend verlieh Paris seiner Hoffnung Ausdruck, dass es endlich gelingen möge, dass zehn Jahr nach der Schließung des „Abenteuerplaneten“ am Riedberg die Stadt wieder einen gemeinnützigen Hallenspielplatz als Winterangebot fördert.

Musikdarbietungen der Musikschule Bergen-Enkheim und dem Duo Borm/Richter sowie lebhafte Gespräche bei einem Imbiss rundeten dieses besondere Jubiläum ab.