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12.10.2017

Bilateralen politischen Dialog stärken

Bürgermeister Uwe Becker (r) überreicht dem Botschafter der Republik Chile, Patricio Alberto Pradel Elgueta (l), vor einem persönlichen Austausch in seinem Dienstzimmer ein Geschenk, 12. Oktober 2017, © Foto: Salome Roessler
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Bürgermeister Uwe Becker empfängt Patricio Alberto Pradel Elgueta, Botschafter der Republik Chile

(kus) Am Donnerstag, 12. Oktober, hat sich der chilenische Botschafter Patricio Alberto Pradel Elgueta aus Anlass der Frankfurter Buchmesse zu einem Austausch mit Bürgermeister Uwe Becker im Römer getroffen. Sie sprachen über die bilateralen Beziehungen sowie die geplante neue Repräsentation der staatlichen Gesellschaft für Auslandsinvestitionen InvestChile. Diese soll Ende des Jahres eröffnen.

„Die Beziehungen zwischen Deutschland und Chile bestehen seit vielen Jahren. Es ist ein intensiver Dialog. Mit der Eröffnung von InvestChile in Frankfurt, als Dependance für Europa, werden sich die Beziehungen Chiles zu Deutschland und speziell zur Stadt Frankfurt am Main weiter intensivieren“, sagt Becker, „und auch die Stellung Frankfurts als internationaler Finanzplatz wird ausgebaut und gestärkt.“

Zu Deutschland bestehen seit Mitte des 19. Jahrhunderts enge Bindungen. Die Leistungen deutscher Einwanderer im Süden Chiles sowie das Engagement deutscher Wissenschaftler, Erzieher und Unternehmer aller Bereiche haben viel zum Aufbau des Landes beigetragen und finden noch heute Anerkennung. Insbesondere im Süden des Landes sind deutsche Kultur und Sprache auch heute noch präsent.

Seit der Rückkehr Chiles zur Demokratie 1990 wurden die bilateralen Beziehungen intensiver. Der politische Dialog ist eng und vertrauensvoll. Zwischen Deutschland und Chile bestehen seit vielen Jahren intensive wirtschaftliche Beziehungen. Die Bundesrepublik ist der wichtigste Handelspartner des südamerikanischen Landes innerhalb der Europäischen Union.