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10.10.2017

Oberbürgermeister Peter Feldmann empfängt Emmanuel Macron im Römer

Oberbürgermeister Peter Feldmann (r) empfängt den französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron (l) anlässlich dessen Eintragung in das Goldene Buch im Kaisersaal, 10. Oktober 2017, © Foto: Heike Lyding
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Frankreichs Präsident trägt sich ins Goldene Buch der Stadt Frankfurt ein

(kus) Vor Eröffnung der Frankfurter Buchmesse hat sich Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron am Dienstag, 10. Oktober, in das Goldene Buch der Stadt Frankfurt eingetragen. Neben Macron empfing Oberbürgermeister Peter Feldmann auch Prinz Félix sowie Prinzessin Claire von Luxemburg, den Wallonischen Ministerpräsidenten Rudy Demotte und den Schweizer Bundesrat Alain Berset im Kaisersaal des Frankfurter Römers.

Sowohl der Frankfurter Oberbürgermeister als auch Frankreichs Staatspräsident verwiesen in ihren Reden auf die historische Bedeutung Frankfurts als Wiege der europäischen Staatengemeinschaft. „Frankfurt ist die internationalste Stadt Deutschlands und eine Stadt, die das europäische Wertesystem verinnerlicht hat“, betonte Feldmann. So lebten über 12.000 Menschen mit französischem Pass im Rhein-Main-Gebiet. Seit Jahrzehnten unterhält Frankfurt zudem eine äußerst lebendige Partnerschaft mit der französischen Stadt Lyon. Eine besondere Rolle spielt dabei der Jugendaustausch.

Oberbürgermeister Peter Feldmann (l) empfängt den französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron (r) anlässlich dessen Eintragung in das Goldene Buch auf dem Römerberg, 10. Oktober 2017, © Foto: Bernd Kammerer
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Macron entgegnete, die Wirtschaftsmetropole im Herzen Europas und Krönungsort Kaiser Karls des Großen habe Europa definiert, noch bevor der Staatenverbund überhaupt existierte. Ihm sei es eine große Freude, in Frankfurt zu sein, sagte Macron und betonte: „Es waren die selben Kaiser, die diese Stadt und Europa aufgebaut haben, bevor wir es erfunden haben. So ist es kein Zufall, dass die Buchmesse Frankfurter als ein Ort des Wissensaustauschs und der Völkerverständigung sowohl die deutsch-französische Freundschaft also auch die europäischen Werte von Freiheit und Solidarität stärkt.“