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07.08.2017

Erste doppelstöckige Fahrradabstellanlage für Frankfurt am Main

Oberbürgermeister Peter Feldmann (r) und Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (l) nehmen an der Konstablerwache die erste doppelstöckige Fahrradabstellanlage in Frankfurt in Betrieb, 7. August 2017, © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Heike Lyding
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(kus) Ein wichtiger Tag für alle Radfahrer in Frankfurt am Main: Die erste doppelstöckige Fahrradabstellanlage ist bereit für die Nutzung. Oberbürgermeister Peter Feldmann und Verkehrsdezernent Klaus Oesterling haben diese am Montag, 7. August, in Betrieb genommen.

Die Anlage ist vorzeitig fertiggestellt worden. Sie bietet Platz für insgesamt 96 Fahrräder. Die Kosten belaufen sich auf rund 49.000 Euro. Aufgrund einer speziellen Hydraulik-Anlage können die Nutzer auch E-Bikes abstellen: Die Konstruktion erlaubt das Parken von Rädern bis zu 25 Kilogramm Gesamtgewicht.

Die Platznot und die dadurch bedingte chaotische Abstellsituation an der Konstablerwache werden in Kürze ein Ende finden. Oberbürgermeister Feldmann stellte klar: „Die Einrichtung der Fahrradabstellanlage ist ein Erfolg für ökologisches Fahren in Frankfurt. Wir sind seit Jahren dabei, immer mehr Radfahrern die Möglichkeit geordneter Abstellplätze in Form von Fahrradbügeln im Stadtgebiet anzubieten. Diese Anlage ist ein guter Schritt zu mehr Fahrradfreundlichkeit in unserer Stadt."

Das Fahrrad wird als Verkehrsmittel immer beliebter: Frankfurt ist voll mit Radfahrern. Diese an sich positive Entwicklung führt aber inzwischen zu der drängenden Frage: Wo sollen diese Fahrräder untergebracht werden? „Mit den Parkmöglichkeiten für Fahrräder unterstreichen wir unser Bestreben, das Fahrradfahren als ökologische und nachhaltige Form der Fortbewegung in unserer Stadt zu fördern“, betonte Verkehrsdezernent Klaus Oesterling.

Die Stadt Frankfurt am Main stellt im öffentlichen Raum bereits ein breites Angebot von Fahrradabstellplätzen zur Verfügung. Derzeit gibt es in Frankfurt 8400 Abstellgelegenheiten, davon 1000 überdacht. Insbesondere in der Innenstadt und an Verkehrsknotenpunkten wie U- und S-Bahnhöfen ist die Stadt laufend um einen weiteren Ausbau bemüht. In diesem Zusammenhang wird auch geprüft, überdachte Anlagen aus dem Bestand auf doppelstöckige Anlagen umzurüsten.