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Führerschein - Neuerteilung nach gerichtlichem/behördlichem Entzug

Voraussetzung

Hauptwohnsitz in Frankfurt am Main

Kosten

Die Verwaltungsgebühr beträgt bis zu € 202,20.

Benötigte Unterlagen

Folgende Unterlagen sind vorzulegen.

  • Personalausweis oder Reisepass. Sofern Sie im Besitz eines Reisepasses sind und keine aktuelle Meldebestätigung vorlegen können (nicht älter als 3 Monate), wird eine Meldeabfrage gegen eine zusätzliche Gebühr von 9,- € erforderlich. Bei Angehörigen eines nicht EU Staates ist die Vorlage eines gültigen Aufenthaltstitels notwendig.
  • 1 biometrisches Passbild (35 x 45 mm) ohne Kopfbedeckung
  • Karteikartenabschrift, sofern Sie Inhaber eines Papierführerscheins (grau oder rosa) sind, der nicht von der Führerscheinstelle Frankfurt am Main ausgestellt wurde. Weitere Informationen finden Sie in der rechten Spalte unter 'Oft gesucht'.
  • Zusätzlich bei Klassen B und BE (Pkw bis 3,5 Tonnen): Sehtest
    (siehe unter "Formulare")
  • Zusätzlich bei Klassen B und BE (Pkw bis 3,5 Tonnen): Kursbescheinigung "Sofortmaßnahmen am Unfallort", wenn der Führerschein vor dem 01.08.69 erworben wurde
  • Zusätzlich bei Klassen C1 und C1E (Pkw bis 7,5 Tonnen): allgemeinmedizinisches Gutachten - siehe unter "Formulare": Arztliste A. Anmerkung: Bei der Durchführung einer MPU wird auf diese Unterlage verzichtet.
  • Zusätzlich bei Klassen C1 und C1E (Pkw bis 7,5 Tonnen): Ärztliches Gutachten über das Sehvermögen - siehe unter "Weitere Informationen": Arztliste A.
  • Zusätzlich bei Klassen C1 und C1E (Pkw bis 7,5 Tonnen): Schulung in Erster Hilfe
  • Führungszeugnis (Belegart 0)
    Dieses können Sie in allen Führerscheinangelegenheiten ab sofort direkt in der Fahrerlaubnisbehörde oder im Bürgeramt beantragen.
    Die Kosten für das Führungszeugnis betragen 13,00 €.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass im Einzelfall die endgültigen Voraussetzungen erst nach Antragstellung (ca. 8 Wochen) festgelegt werden.

Zur Antragstellung ist die persönliche Vorsprache erforderlich.

Insbesondere ist die MPU (mehr Informationen siehe Verknüpfung rechts) erforderlich bei erstmaligem Entzug der Fahrerlaubnis mit einer Blutalkoholkonzentration von 1,6 Promille oder mehr, wiederholtem Entzug der Fahrerlaubnis, schwerwiegenden Eintragungen im Führungszeugnis oder sonstige offenkundige erhebliche Eignungsmängel (Nötigung in schweren Fällen, vorsätzliche Körperverletzung, gesundheitliche Bedenken und Ähnliches) oder Verdacht auf Abhängigkeit von Betäubungs- und Arzneimitteln.

Wann soll der Antrag gestellt werden?

  • Sollte eine MPU erforderlich sein, ca. 4 Monate vor Ablauf der Sperrfrist
  • Sofern es sich um die Entziehung eines Führerscheins auf Probe handelt, ca. 5 Monate vor Ablauf der Sperrfrist
  • In den übrigen Fällen ca. 8 Wochen vor Ablauf der Sperrfrist