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Netzwerk Hospiz und Palliative Care

Die Entstehung des Netzwerkes:

Das Netzwerk Hospiz und Palliative Care besteht seit 2008 in Frankfurt am Main und wurde auf Initiative des Gesundheitsamtes Frankfurt am Main gegründet. Die Entstehung geht mit dem Gedanken einher, die Hospiz- und Palliativarbeit der einzelnen Institutionen stärker untereinander zu vernetzen und eine abgestimmte Versorgungslandschaft zu gestalten. Damit soll einerseits eine Doppel- oder Überversorgung vermieden werden und andererseits Lücken im Versorgungssystem erkannt und nach Möglichkeit geschlossen werden. Die Frankfurter Bürger sollen die Möglichkeit erhalten, eine ganzheitliche, koordinierte und qualitative Versorgung auch am Ende des Lebens zu erhalten

Damit entspricht das Netzwerk Hospiz- und Palliative Care in Frankfurt am Main auch den Forderungen des Hessischen Ministeriums für Arbeit, Familie und Gesundheit.

Die Arbeit des Netzwerkes:

  • Ausbau, Koordination, Abstimmung und Vernetzung des bereits existierenden Einrichtungen und Institutionen
  • Aufbau einer barrierefreien Internetpräsenz für die Bürger und Bürgerinnen in Frankfurt am Main
  • Einrichtung eines zentralen Hospiztelefons mit Fachpersonal als direkte Anlaufstelle für ratsuchende Bürger
  • Kritische Begleitung der Entwicklung der Hospiz- und Palliativlandschaft
  • Evaluation und wissenschaftliche Begleitung, um eine kontinuierliche Verbesserung des Versorgungsangebotes in Frankfurt zu ermöglichen

Die Ziele des Netzwerkes:

  • Förderung des Austausches sowie der Aus- und Weiterbildung im Bereich Hospiz und Palliative Care um eine Verbesserung der Lebensqualität von Patienten in der Lebensendphase zu erreichen
  • Zur Verfügung stellen eines umfassenden Betreuungssystems für Patienten und deren Angehörigen in der letzten Lebensphase
  • Förderung einer konsequenten Schmerz- und Symptomkontrolle um eine würdevolle letzte Lebensphase zu ermöglichen
  • Rufbereitschaft für telefonische Beratung durch die Errichtung eines Hospiztelefons
  • Die Schaffung einer Struktur in der alle Versorgungsmöglichkeiten in ein Behandlungskonzept unter physischen und psychosozialen Gesichtspunkten eingebunden werden können
  • Verbesserung der Schnittstelle der ambulanten und stationären Versorgung durch Vernetzung und Austausch von Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen
  • Öffentlichkeitsarbeit, um die Angebote und Möglichkeiten des Bereichs Hospiz und Palliative Care bei der Bevölkerung bekannt zu machen und bei Bedarf richtig nutzen zu können

Gegenwärtige Mitglieder:

  • Agaplesion Markus Krankenhaus
  • Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Frankfurt/Rhein-Main
  • Ambulanter Malteser Hospizdienst Frankfurt
  • AOK - Die Gesundheitskasse in Hessen
  • Bürgerinstitut e.V.
  • Deutscher Caritasverband e.V.
  • Evangelischer Regionalverband Frankfurt am Main
  • Evangelisches Hospiz Frankfurt am Main gGmbH
  • Fachhochschule Frankfurt am Main
  • Frankfurter Rotkreuz-Krankenhäuser e.V., Klinik Maingau
  • Hospizverein Sankt Katharina e.V.
  • Hospiz Sankt Katharina GmbH
  • Institut für Palliativpsychologie
  • KinderPalliativTeam Südhessen
  • Krankenhaus Nordwest GmbH
  • PalliativTeam Frankfurt gemeinnützige GmbH
  • Psychosoziale Krebsberatungsstelle Frankfurt/Hess. Krebsges. e.V.
  • Schmerztherapeuten
  • Stationäres Hospiz 'Fanny de la Roche', Offenbach
  • UCT am Universitätsklinikum Frankfurt am Main
  • Gesundheitsamt Frankfurt am Main