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GrünGürtel-Verfassung

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Frankfurt am Main hat am 14. November 1991 einstimmig die GrünGürtel-Verfassung beschlossen. Damit hat sie die aus vier Teilen bestehende GrünGürtel-Verfassung zur Maßgabe ihres Handelns erhoben. Der Wortlaut der GrünGürtel-Verfassung ist als pdf-Datei zum Runterladen angefügt.

I. GrünGürtel-Charta

Die Charta enthält die Zielsetzungen für den GrünGürtel als wichtigen Freiraum der Stadt.

Der GrünGürtel soll in der Verantwortung für künftige Generationen gesichert und entwickelt werden. Als grüner Freiraum soll er geschützt bleiben. Falls Flurstücke aus ihm herausgenommen werden, so ist ein vergleichbarer Ersatz an anderer Stelle erforderlich und ein Beschluss der Stadtverordnetenversammlung.

Der grüne Freiraum ist wichtig als Erholungsgebiet für Menschen, Lebensraum für Tiere und Pflanzen, für den Naturhaushalt, ein gesundes Stadtklima und eine nachhaltige Stadtentwicklung. Er ist Teil eines Netzes von Grünverbindungen, die in die Stadt hinein und in die Region hinaus führen.

Der GrünGürtel soll so weiter entwickelt werden, dass seine Anbindung an diese Grünverbindungen optimiert, seine ökologischen Qualitäten verbessert und seine sozialen Funktionen gefördert werden. Langfristig sollen alle Flächen des GrünGürtels für alle Menschen zu jeder Zeit unentgeltlich zugänglich sein.

II. Öffentlich rechtliche Sicherung des Frankfurter GrünGürtels

Hier sind konkrete Hinweise und Handlungsanweisungen zur nachhaltigen rechtlichen Sicherung des GrünGürtels fixiert. Die Ausweisung des GrünGürtels als Landschaftsschutzgebiet ist mittlerweile umgesetzt.

III. Flächenplan

Der Flächenplan im Maßstab 1:30.000 legt die räumlichen Grenzen fest.

IV. GrünGürtel-Plan

Im GrünGürtel-Plan (Maßstab 1:30.000) sind der Bestand von 1991 und gleichzeitig die vorgesehenen Entwicklungslinien dargestellt.