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Gestaltung

Vom Lohrpark hat man einen tolle Aussicht auf die Stadt © Ingrid Wentzell
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Die Projektgruppe GrünGürtel hat zur Gestaltung des GrünGürtels ein Konzept entwickelt, das sich am Prinzip der "kleinen Eingriffe" orientiert. Das Konzept wird seit 1998 schrittweise umgesetzt.
Seit dem Jahr 2011, dem zwanzigtsten Geburtstag des GrünGürtels, gibt es eine Neuorientierung der Arbeitsschwerpunkte, zusammengefasst unter dem Stichwort "20 Jahre GrünGürtel"

GrünGürtel-MerkMale

Auf den ersten Blick ist der GrünGürtel in der Landschaft nicht zu erkennen - weder gibt es einen Zaun, noch muss Eintritt bezahlt werden. Er braucht deshalb Erkennungszeichen: die GrünGürtel-MerkMale.

  • GrünGürtel-Stelen: Sie informieren entweder mit Texten über einen Ort oder zeigen, nur mit dem GrünGürtel-Logo versehen, wo der GrünGürtel beginnt. Rund 250 Stelenstehen bereits im GrünGürtel.
  • GrünGürtel-Bänke: Sie zeigen mittels des GrünGürtel-Logos, wo man sich befindet. Rund 2000 Bänke sind über den GrünGürtel verteilt.
  • GrünGürtel-Baumgruppen: Bestehend aus jeweils drei Bäumen werden sie eine weithin sichtbare Krone bilden und an den klassischen Landschaftsgarten erinnern. Etwa 20 junge Baumgruppen wachsen schon im GrünGürtel, viele davon sind aus Spenden finanziert.
  • GrünGürtel-Baumhaine: Mit ihrer regelmäßigen Anordnung der Bäume zeigen sie den Städterinnen und Städtern, dass sie hier Verweilen dürfen. Rund 10 Baumhaine konnten in den vergangenen Jahren gepflanzt werden. Fast alle sind von Spenderinnen und Spendern finanziert worden.
  • GrünGürtel-Rundwege: Ein Fahrrad- und ein Wanderweg umrunden den GrünGürtel, die kleinen Hinweissymbole sagen mehr als große Worte. Auf 62 bzw. 64 Kilometern fügen sie aus vielen einzelnen Ansichten den GrünGürtel zu einem runden Ganzen zusammen. Den Radrundweg gibt es seit 1992, den Rundwanderweg seit 2003.

Besondere Orte werden zu Ausflugszielen

Wegen seiner Größe von rund 8000 Hektar ist der GrünGürtel in seiner Gesamtheit schwer zu erfassen. Einzelne Orte jedoch können leicht erinnert werden, vor allem, wenn sie Besonderheiten aufweisen. Etwa 70 solche Orte hat die Projektgruppe aus bereits vorhandenen ausgewählt. Sie haben eine besondere historische oder kulturelle Bedeutung, sind Parks oder Naturschutzgebiete, Orte des Lernens und Wissens oder einfach wie geschaffen, um sich zu erholen. Als Ausflugziele sind alle gut geeignet und deshalb in der GrünGürtel-Freizeitkarte eingetragen. Hier im Internet werden sie ausführlich beschrieben. Einige dieser Orte im GrünGürtel werden schrittweise restauriert oder neu gestaltet.

Landschaften

Der GrünGürtel zeigt viele Gesichter: Wiesen, Wälder, Parks, Gärten, Flusstäler, Hügelland, Streuobstwiesen, Äcker und manchmal mehreres davon in "ortstypischen Mischungen". Einige Landschaften sind besonders charakteristisch oder werden als schön bezeichnet. Einige dieser Landschaften sind hier im Internet beschrieben und in der GrünGürtel-Freizeitkarte eingetragen. Ebenso wie die drei großen Landschafträume, in die der GrünGürtel sich grob aufteilen läßt: Niddatal, Berger Rücken und Stadtwald.

Langfristig ist geplant - so wie es die GrünGürtel-Verfassung vorsieht - zukünftig diese Landschaften schrittweise mit einigen Elementen wie Wiesen, Hecken, Obsthainen, Spielflächen, Kunstobjekten anzureichern, Wegebeziehungen zu verbessern und so langsam moderne Landschaftsparks entstehen zu lassen. Diese GrünGürtel-Parks werden wenig mit klassischen Parkanlagen gemeinsam haben, da sie von wirtschaftlichen (Ackerbau, Forstwirtschaft, Gärtnerein) und privaten Nutzungen (Freizeitgärten, Kleingärten) geprägt sein werden - so wie es bereits jetzt der Fall ist. Die Landschaft, die heute schon diesem Bild eines Landschaftsparks am nächsten kommt, sind die Niddaauen zwischen Kalbach und Berkersheim mit der renaturierten Nidda, der Homburger Allee und dem Alten Flugplatz.