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GrünGürtel-Park Nieder-Eschbach

Der GrünGürtel-Park Nieder-Eschbach ist kein Park im klassischen Sinn: Rasenflächen, Staudenbeete und Springbrunnen sucht man hier vergeblich. Denn der GrünGürtel-Park Nieder-Eschbach leugnet nicht seine Herkunft: Die traditionellen weiten Felder und Gartenbauflächen bestimmen das Landschaftsbild und erinnern kaum an einen Park.

Die Landschaft befindet sich im Wandel. Sie beginnt sich fast unmerklich zu verändern: Einzelne Bänke laden zum Verweilen ein, Sträucher, Einzelbäume und Baumgruppen wurden gepflanzt. Diese entfalten nach und nach ihre Wirkung: Sie setzen weithin sichtbare Zeichen in einer aufgeräumten Felderlandschaft.

Der GrünGürtel-Park Nieder-Eschbach liegt nicht direkt im GrünGürtel, sondern grenzt an diesen an. Er bildet eine Verknüpfung zum Regionalpark.

Geschichte
Nach der GrünGürtel-Verfassung soll der Frankfurter GrünGürtel über den "Grünzug Nord" nach außen erweitert werden. Auf dieser Grundlage entstand der GrünGürtel-Park Nieder-Eschbach.
Er hat eine 14-jährige Geschichte, die 1992 mit einem Bürgerwettbewerb und einer Planungswerkstatt begann. Der Wettbewerb bot Bürgerinnen und Bürgern die Chance, ihre eigenen Vorschläge und Ideen in die Planung einzubringen. Auf diesen Grundlagen erarbeiteten dann drei Expertengruppen Vorschläge zur Gestaltung des GrünGürtel-Parks. Nach Auswertung aller Vorschläge konnte 1996 ein landschaftsplanerischer Entwurf erstellt werden, der nun schrittweise umgesetzt wird.

Ziele der Landschaftsplanung:
Sowohl Landwirte als auch Erholungssuchende und verschiedene Tier- und Pflanzenarten beanspruchen Teile des GrünGürtel-Parks für sich. Deshalb will die Landschaftsplanung langfristig

  • landwirtschaftliche Flächen sichern
  • wichtige Biotope (Streuobstwiesen, Feuchtwiesen) erhalten und neu schaffen
  • Flächen zur Naherholung (Baumhaine, Wiesen) anlegen und erhalten


Umsetzung
Um diese Ziele zu erreichen, wurden verschiedene Maßnahmen beschlossen. Es werden beispielsweise Gehölze und Streuobstwiesen neu angelegt, Baumhaine gepflanzt und der Ortsrand begrünt.
Einiges davon kann bereits besichtigt werden: Die neue Eschbachwiese, ein Baumhain oder der renaturierte Taunengraben zeugen vom schrittweisen Wandel der Landschaft.

Lage
Zwischen Nieder-Eschbach und Bonames