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Digitaler Stadtplan mit nach Frauen benannten Straßen

Online-Angebot von GeoInfo Frankfurt

Das Frauenreferat hat in enger Kooperation mit dem Stadtvermessungsamt Frankfurt eine digitale Karte der nach Frauen benannten Straßen erstellt. Informationen zu Pionierinnen und Vorkämpferinnen können über das Online-Portal GeoInfo Frankfurt abgerufen werden.

Ob der Merianplatz im Nordend oder der Lotte-Specht-Park im Europaviertel – in Frankfurt tragen von den rund 3.400 Straßen, Plätzen und Brücken aktuell 137 die Namen von berühmten Frauen. Die Karte "Nach Frauen benannt" im Online-Portal GeoInfo Frankfurt macht sie auf einen Blick sichtbar. Die Karte zeigt nicht nur an, wie die Straßen in den Stadtteilen verteilt sind, sondern offenbart auch Merkmale wie Straßenlänge und Flächenanteile und damit die symbolische Bedeutung im Stadtgebiet.

Für jede der gewürdigten Frauen, ob Wissenschaftlerin, Stifterin, Künstlerin, Pilotin, Hebamme oder Widerstandskämpferin, liegen biographische Informationen vor. Zum Beispiel, dass Maria Sibylla Merian (1647-1717) durch ihre Kupferstiche und realitätsnahen Naturbeschreibungen zur bedeutendsten Naturforscherin ihrer Zeit wurde.

Nach Frauen benannt

Die umfangreichen Informationen zu den unterschiedlichen Frauen, ihren Verdiensten und Lebensleistungen, basieren auf dem 2013 vom Frauenreferat herausgegebenen Buch "Nach Frauen benannt – 127 Straßen in Frankfurt am Main" von Steffi Schubert und Birgit Kasper.

Neue Straßennamen können kontinuierlich in das Online-Angebot integriert werden. So der Park, der im Europaviertel nach Lotte Specht (1911-2002) benannt wurde, die 1930 den 1. Deutschen Damen Fußballclub in Frankfurt gründete.