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Religiöse Vielfalt

In Frankfurt am Main gibt es mehr als 160 Gemeinden aller Weltreligionen: Rund 80 katholische, evangelische bzw. freikirchliche Gemeinden, 14 christlich-orthodoxe, 44 muslimische Gemeinden (Sunniten, Schiiten, Aleviten, Ahmadiyya), 7 Hindu-Tempel, 9 buddhistische Zentren, einen zentralen Sikh-Tempel sowie die Bahá´í. Ihre Gottesdienste und Versammlungen werden in den Herkunftssprachen und teilweise auch in deutscher Sprache abgehalten.

Im 2010 von der Stadtverordnetenversammlung verabschiedeten Integrations- und Diversitätskonzept heißt es:
„Grundlage von Integrationspolitik ist nach unserer Rechtsordnung die grundsätzlich gleiche Offenheit unseres Staates gegenüber allen Religionsgemeinschaften, auch neu entstehenden. Die Stadtpolitik wird eine positive Rolle der Religionsgemeinschaften fördern und einfordern sowie im öffentlichen Raum die gleichberechtigte Anerkennung und Ausübung religiöser Überzeugungen sicherstellen.“

Anliegen des Magistrats ist es, die Stadtgesellschaft und die Ämter über die religiöse Vielfalt zu informieren und die Gemeinden darin zu bestärken, sich aktiv in die Stadtgesellschaft einzubringen. Das Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA) bietet Fachberatung für Bildungseinrichtungen, andere Ämter und die Medien an, vermittelt Kontakte zu den Gemeinden und organisiert unterschiedliche Veranstaltungen zum Thema „Religion in der Migration“.
Das AmkA ist mit vielen Gemeinden zu unterschiedlichen Fragen und Problemen im Gespräch, z.B. zu geplanten religiöse Neubauten, Bildungs- und Elternarbeit oder Jugendarbeit.

Sie suchen eine Gemeinde? Informieren Sie sich über den Link „Adressen: Kirchen- und Religionsgemeinschaften“ im rechten Kasten.


Veröffentlichungen und Arbeitshilfen:

  • Jährlich erscheint der Kalender „Feste der Welt – Welt der Feste“ mit den Daten einer Vielzahl von kulturellen, nationalen und religiösen Festen.
  • In der Publikation „Feste der Welt – ein multikulturelles Lesebuch“ werden unterschiedlichste religiöse Feste der Zuwanderergemeinden beschrieben (Neuauflage Frühjahr 2012).
  • Für die pädagogische Arbeit in Kindergärten, Schulen oder Jugendeinrichtungen ist die Handreichung „Feste der Völker – ein pädagogischer Leitfaden“ hilfreich.
  • Die Stadt Frankfurt am Main bietet den muslimischen Einwohnerinnen und Einwohnern Bestattungsmöglichkeiten nach dem islamischen Ritus an und hat entsprechende Friedhofsanlagen eingerichtet.
  • Die Beiträge der Fachtagungen "Religion und Migration - Signale der Veränderung", "Religion und Migration" und "Religion, Migration und Gesellschaft" wurden 2007, 2010 und 2011 veröffentlicht. Herausgeber sind die Hessische Landeszentrale für politische Bildung und das Amt für multikulturelle Angelegenheiten. Sie sind über den VAS-Verlag zu beziehen. Mail: info@vas-verlag.de


Ansprechpartnerin
 
Link-IconAyşe  Coşkun-Şahin
Telefon:+49 (0)69 212 77061
Telefax:+49 (0)69 212 37946
E-Mail:Link-Iconayse.coskun-sahin [At] stadt-frankfurt [Punkt] de

Interkulturelle Wochen

Interkulturelle Wochen 2017

Die Interkulturellen Wochen 2017 finden in der Zeit vom 4.-19. November statt.

Kalender Feste der Welt 2014©Amt für multikulturelle Angelegenheiten der Stadt Frankfurt am Main

Kalender Feste der Welt 2014

Der Kalender enthält Feiertage von mehr als 70 Nationen sowie von mehr als 23 Religionsgemeinschaften auf dem gesamten Erdball.

 © VAS-Verlag 2007

Publikationen Religion und Migration

Publikationen mit Aufsätzen und Vorträgen aus Fachtagungen zum Thema Migration und interreligiöser Dialog 2007, 2010 und 2011.

Rat der Religionen

Rat der Religionen

Der Rat der Religionen setzt sich dafür ein, dass Frankfurt eine lebendige Stadt bleibt, geleitet von einer Vision der Offenheit, des gegenseitigen Vertrauens und einer Willkommenskultur.

Das Projekt will zum Dialog mit der islamischen Welt beitragen und wird vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland gefördert.

Quantara

Qantara.de ist ein Projekt, das zum Dialog mit der islamischen Welt beitragen soll. Es wird vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland gefördert.