Logo FRANKFURT.de

Mainova Frankfurt Marathon

Der Stadtmarathon in Frankfurt am Main geht am 29.10.2017 in seine 36. Auflage!

Es bleibt bei der bewährten flachen und schnellen Strecke - und natürlich beim spektakulären Zieleinlauf über den roten Teppich in der stimmungsvollen Festhalle.

Wie im Vorjahr geht es auch 2017 wieder um die Deutsche Meisterschaft.

Viele Hochklasseläufer haben bereits ihre Teilnahme angekündigt - darunter das komplette "Siegerpodest" aus 2016:

Mainova Frankfurt Marathon 2016, Sieger Mark Korir, Zweiter Martin Kosgey und Dritter Cybrian Kotut © Mainova Frankfurt Marathon
Dieses Bild vergrößern.

Vorjahressieger Mark Korir, der Zweitplatzierte Martin Kosgey sowie der Dritte Cybrian Kotut.

Arne Gabius, der es 2015 in Frankfurt mit seinem Lauf zum deutschen Rekord in die Marathon-Geschichtsbücher geschafft hat, ist 2017 wieder dabei (s. auch Interview mit Gabius in der rechten Spalte)

Bei den Frauen werden mit den Hessinnen Fate Tola und Katharina Heinig zwei der besten deutschen Langstreckenläuferinnen und WM-Teilnehmerinnen am Start sein. Die Frankfurterin Katharina Heinig wird von ihrer Mutter Katrin Dörre-Heinig trainiert, die selbst dreimal den Frankfurt Marathon gewonnen hat, zuletzt vor 20 Jahren. Fate Tola, Titelverteidigerin bei den Deutschen Meisterschaften in Frankfurt am Main, lebt und trainiert im nahen Gelnhausen, auch für sie ist der Frankfurt Marathon sozusagen ein Heimrennen.

Mainova Frankfurt Marathon, Startszene  © Mainova Frankfurt Marathon
Dieses Bild vergrößern.

Seit Wilson Kipsang im Jahr 2011 in Frankfurt eine Zeit von 2:03:42 Stunden lief, ist der Laufklassiker am Main der drittschnellste Marathon der Welt gemessen an den Zeiten der Elite.

Aber auch für Freizeitläufer ermöglicht die flache Strecke gute Zeiten: Statistiken belegen, dass der Frankfurter Marathon in Bezug auf das gesamte Teilnehmerfeld der schnellste deutsche Marathon ist.

Besonders motivierend sind die vielen Zuschauer und Musikpunkte entlang der Strecke, die u.a. mitten durch die Innenstadt verläuft.

Dreimal passieren die Läuferinnen und Läufer den Opernplatz, zweimal geht es an der Hauptwache vorbei. Renndirektor Schindler: "Wir feiern auch in diesem Jahr wieder Frankfurts größtes Straßenfest."

Dem regionalen Energieversorger Mainova AG liegt die Unterstützung des Breitensports in der Heimat besonders am Herzen. Deshalb engagiert sich Mainova als Partner des Laufsports in der Rhein-Main-Region. Und der Frankfurt Marathon steht wie keine andere Sportveranstaltung für sein breites Angebot - für jedes Alter, für Laufanfänger wie für Profis.

Der Mainova-Vorstandsvorsitzende Dr. Constantin H. Alsheimer: „Das Engagement beim Frankfurt Marathon ist ein Leuchtturm unseres neuen Laufsport-Sponsorings. Das Rennen ist die bedeutendste Breitensportveranstaltung in der Rhein-Main-Region."

Die Siegerin der Frankfurt Marathon 2015, Lisa Hahner, beim Zieleinlauf © Frankfurt Marathon
Dieses Bild vergrößern.

Renndirektor Jo Schindler: „Die Mainova AG als fünftgrößter deutscher Energieversorger hat in ihrer Heimatstadt mit dem Frankfurt Marathon die beste Plattform gewählt, um Energie und Nachhaltigkeit erlebbar zu machen."

Der Frankfurt Marathon ist ein „Gold Road Race“, seit ihm 2009 des Gold Label vom Internationalen Leichtathletik-Verband IAAF verliehen wurde. Mit diesem Prädikat werden die wichtigsten Straßenläufe ausgezeichnet, für die strenge Kriterien in Bezug auf Elitefeld, Organisationsqualität und Medienpräsenz gelten.

In der "Hitparade der deutschen Marathonläufe" der Fachzeitschrift Spiridon liegt der Mainova Frankfurt Marathon auf Platz 2 gleich hinter Berlin.

Deutschlands grünster Marathon

Der Mainova Frankfurt Marathon ist dank einer Vielzahl von umwelt- und klimafreundlichen Maßnahmen Deutschlands grünster Marathon. Über 220.000 Euro hat der Veranstalter in den vergangenen Jahren schon in den Bereichen Catering, Verkehr, Abfall/Entsorgung, Merchandising, Energie/Wasser und Mobilität investiert.

„Wir werden den Weg zum Green Marathon weitergehen und freuen uns sehr, dass die Stadt Frankfurt, unsere Sponsoren und die Läuferinnen und Läufer uns hierbei unterstützen“, sagt Renndirektor Jo Schindler. „Unser Mainova Frankfurt Marathon soll nicht nur in sportlicher Hinsicht ein Highlight sein. Wir verstehen uns auch als guter Bürger unserer Stadt, der auf Nachhaltigkeit achtet.“

Schon im Jahr 2014 wurde der Mainova Frankfurt Marathon mit dem „Green Award“ für den weltweit umweltfreundlichsten Marathon durch den Verband der internationalen Straßenlaufveranstalter ausgezeichnet. In diesem Jahr haben sich die Frankfurter erneut um die Auszeichnung beworben.

Der Laufklassiker am Main ist mit seinen Maßnahmen im Vergleich zu anderen Sport-Großveranstaltungen führend. Zur 36. Ausgabe des Mainova Frankfurt Marathon am 29. Oktober spendet der Veranstalter zusätzlich 1 Euro je Marathonteilnehmer an die Fattoria La Vialla. Der langjährige Partner der Pasta Party nutzt dieses Geld, um hierfür Olivenbäume in einem seiner Anbaugebiete in der Toskana anzupflanzen. Bei 14.000 bis 15.000 Marathonteilnehmern wird mit bis zu 4.500 neuen Olivenbäumen kalkuliert. Diese Maßnahme wird damit eine C02-Einsparung von 240 Tonnen pro Jahr darstellen.

Sportdezernent Markus Frank und Umweltdezernentin Rosemarie Heilig loben Umweltschutzmaßnahmen beim Marathon. Mit Renndirektor Jo Schindler (li) und Hans-Georg Dannert (re) und  © Mainova Frankfurt Marathon
Dieses Bild vergrößern.

Für seine Bemühungen bekommen die Organisatoren viel Lob von der Stadt Frankfurt. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz sagte die Frankfurter Umweltdezernentin Rosemarie Heilig: „Als Umweltdezernentin blicke ich manchmal mit gemischten Gefühlen auf sportliche Großereignisse, denn wenn zehntausende Menschen in der Stadt zusammenkommen, ist das mit viel Verkehr, Müll und Schadstoffen verbunden. Auf den Mainova Frankfurt Marathon kann ich mich jedoch richtig freuen, weil der Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Umweltforum Rhein-Main jedes Jahr noch etwas grüner wird.“

Sportdezernent Markus Frank sagt: „Die Bedeutung des Mainova Frankfurt Marathon ist riesig für die Sportstadt Frankfurt. Die Veranstaltung schafft es neben ihrem sportlichen Charakter mit ihren grünen Ideen, Energie und Ressourcen einzusparen und damit das Event qualitativ zu verbessern und wertvoller zu machen.“

Beispielsweise investieren die Frankfurter Marathon-Organisatoren in jedem Jahr 14.000 Euro, damit alle Teilnehmer und Helfer am Renntag kostenlos im Gebiet des Rhein-Main-Verkehrsbundes (RMV) öffentliche Verkehrsmittel nutzen können. Zumal die Veranstaltung mit der Messe Frankfurt als Zentrum hervorragend angebunden ist und durch die Nähe von Start- und Zielgelände, Pastaparty, Duschen, Kleiderbeutelabgabe und Startnummernausgabe ein Marathon der kurzen Wege ist. Alle Zeit- und Führungsfahrzeuge von BMW sind emissionsfreie i3-Modelle (Elektroantrieb).

In der Messe sind die Dieselaggregate zur Erwärmung des Duschwassers durch Installationen ersetzt worden, welche die Duschen an den Warmwasserkreislauf der Messe anschließen. In Kooperation mit dem Energiedienstleister und Titelsponsor Mainova streben die Organisatoren an, CO2-neutrale Energie in dem Maße zu erzeugen, wie sie bei der Veranstaltung verbraucht wird. Dafür wurden elf Photovoltaik-Module auf Dächern Frankfurter Institutionen erworben.
Durch ein spezielles Abfallkonzept wird der am Rennwochenende anfallende Müll zu 100 Prozent stofflich verwertet und recycelt. Verbrannt wird nur Restmüll.

Bei der Verpflegung der Läufer wird Wert auf Bio-Qualität gelegt. Mit Bio-Obst konnte der CO2-Fußabdruck um das Fünffache gesenkt werden. Die Bio-Verpflegung – auch für die Zuschauer am Opernplatz - wird vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) als „Best Practice“ gelobt.

Im Rahmen der Nudelparty erhalten die Teilnehmer Bio-Nudeln und vegetarische Bio-Sauce der Fattoria La Vialla. Zudem wird bei der Pasta Party ausschließlich recycelbares Geschirr verwendet.

Zahlreiche Sperrungen in der Stadt

Für den Marathon werden zahlreiche Straßen im Stadtkern von Frankfurt, in Sachsenhausen, Niederrad, Goldstein, Schwanheim, Nied, Höchst und im Gallusviertel für den Verkehr temporär in der Zeit von 7 bis 16.30 Uhr gesperrt. Durch die große Anzahl eingerichteter Verkehrssperren kommt es in der Innenstadt zu Verkehrsbehinderungen. Informationen gibt es u.a. bei mainziel.de, s. Link in der rechten Spalte.

Über die Sperrungen am Veranstaltungstag informiert am Tag des Laufs das Bürgertelefon unter 069/7575-41700 und 069/7575-41701. Weitere Informationen bietet auch der Link zum Marathon in der rechten Spalte.

S- und U-Bahnen fahren
Zahlreiche Straßenbahn- und Buslinien müssen unterbrochen werden, S- und U-Bahnen dagegen können ungehindert verkehren. Vom RMV wurde ein Servicetelefon eingerichtet. Unter der Telefonnummer 069/24248024 (täglich rund um die Uhr) werden Informationen zu aktuellen Sperrungen gegeben. Aktuelle Fahrplanauskünfte bietet der Link zu traffiQ in der rechten Spalte.

Marathonläufer vor der Frankfurter Skyline © Stadt Frankfurt am Main, Sportamt
Dieses Bild vergrößern.

Ein Blick in die Geschichte des Frankfurter Stadtmarathons

16 Unentwegte waren am Start in Frankfurt am Main am 17. Oktober 1948 beim ersten deutschen Nachkriegsmarathon. Not bestimmte damals den Alltag. Der Frankfurter Journalist Richard Kirn antwortete im März 1947 auf die Frage, warum der Sport ausgerechnet in den Hungerjahren von 1945 bis 1948 eine Blütezeit erlebte: „Noch leben wir in Wüsten. Zu den Oasen gehört der Sport.“

Start und Ziel des ersten Nachkriegsmarathons lagen am Bornheimer Hang. Der Gewinner Wilhelm Borns vom Frankfurter Fußballsportverein (FSV), 1946 Deutscher Meister über zwanzig Kilometer, brauchte 2:49:40 Stunden (handgestoppt!).

Am 17. Mai 1981 war die "zweite Frankfurter Marathon-Premiere": Der „1. Internationale Stadt-Marathon Hoechst-Frankfurt“. Mitglieder des Olympischen Sportclubs (OSC) Hoechst hatten die Idee für einen Marathon mitten in der Großstadt von Stockholm übernommen. Nach einem Organisationsmarathon zur Vorbereitung schickte der legendäre Langstreckenläufer und Olympiasieger Emil Zatopek 2.850 Läufer aus dreißig Ländern auf die gut 42 Kilometer von Höchst in Richtung Innenstadt und retour. Sieger wurde der Schwede Kjell-Erik Stahl in 2:13:30 Stunden.

Der Hoechst-Marathon wurde in den folgenden Jahren zu einem Highlight im Frankfurter Sportkalender. 1985 integrierte der Deutsche Leichtathletik-Verband die nationalen Titelkämpfe in den Marathon am Main. Herbert Steffny gewann das Rennen 1985 und wurde auch 1989 und 1991 Sieger des Frankfurter Stadtmarathons.

Nur einmal seit 1981, im Jahr 1986, ist der Frankfurt Marathon ausgefallen. Ab 1987 veranstaltete die Stadt Frankfurt das Großereignis, 2009 hat die Frankfurter Sportagentur motion events die Veranstalterrolle übernommen.

Frankfurter Stadtmarathon, Zieleinlauf in der Festhalle © Frankfurt Marathon
Dieses Bild vergrößern.

Start und Ziel des Frankfurter Stadtmarathons wanderten von Höchst an den Messeturm, der Termin wurde vom Mai in den Oktober verlegt. Unverändert aber blieb die Begeisterung, die dieser große Lauf jedes Jahr aufs Neue weckt.
Einzigartig sowieso: der Zieleinlauf über den roten Teppich in der Festhalle!