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17.08.2010

Google Street View - Einspruch möglich!

Bis Ende 2010 will das US-Unternehmen Google durch seinen Onlinedienst "Google Street View" 20 große deutsche Kommunen komplett im Internet abbilden. Auch die Straßen von Frankfurt sind dadurch einsehbar. Es ist so, als würde man sich selbst durch die Straßen bewegen, sich umschauen und alles auf dem Weg in 360 Grad Perspektive betrachten. In Echtzeit werden diese Einblicke nicht dargestellt. Es handelt sich jedoch um Bilder, die Google über die Technik von 3D-Kamerafahrten geschossen hat.

Wer als Mieter oder Eigentümer seine Privatsphäre schützen will, kann gegen die Veröffentlichung von Bildern seines Hauses bei Google Street View Widerspruch einlegen. Ebenso möglich ist das Unkenntlichmachen von Autokennzeichen und Gesichtern.

Die achtwöchige Widerspruchsfrist hat am Montag, den 16. August, begonnen und endet am Freitag, den 15. Oktober, um 24 Uhr. Damit kann verhindert werden, dass es erst gar nicht zu einer Veröffentlichung kommt. Google Street View bietet auf deren Website einen Online-Antrag auf dauerhafte Unkenntlichmachung an. Alternativ können Sie auch das Onlineformular in der rechten Spalte verwenden, das Sie auch unter "Rathaus/Formulare & Onlinedienste/Formulare" finden. Das Formular kann postalisch, per Fax oder E-Mail an Google Germany GmbH gesandt werden.

Google hat zugesagt, erst nach Bearbeitung aller Widersprüche den neuen Dienst ins Internet zu stellen. Auch danach ist jederzeit ein Widerspruch möglich.