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18.03.2016

Die Bahnhofsviertelnacht zieht um – nach innen und in den Herbst

Die einzelnen Programmstationen rücken wieder in den Vordergrund

(pia) Die Bahnhofsviertelnacht findet in diesem Jahr am Donnerstag, dem 10. November statt und rückt das Engagement des Quartiers ins Blickfeld der Öffentlichkeit. Unter dem Motto „Ein Stadtteil öffnet seine Türen“ laden die Menschen aus dem Viertel in ihre Räumlichkeiten ein. Wie gewohnt gestalten sie dort ihr eigenständiges Programm, wie beispielsweise Besichtigungen, Lesungen, Diskussionsrunden oder andere Informationsangebote.

Bahnhofsviertelnacht 2013: Direkt vor den Augen des Besuchers werden beim Teppan-Yaki im Restaurant Kabuki japanische Köstlichkeiten zubereitet, © Foto: PIA/Stefan Maurer
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Seit den Anfängen im Jahr 2008 bietet die Bahnhofsviertelnacht den Engagierten im Quartier ein besonderes Veranstaltungsformat: Sie können Einblicke in ihre alltägliche Arbeit geben und aktuelle Entwicklungen in ihrem Viertel aufzeigen. „Uns ist es besonders wichtig, dieses Profil der Bahnhofsviertelnacht als kulturelle Stadtteilveranstaltung weiter zu stärken“, begründet Nikolaus Münster, Amtsleiter des Presse- und Informationsamtes, die Verlegung der Veranstaltung in den Herbst. „Der ursprüngliche Gedanke war seinerzeit wie heute, den Anliegern, Einrichtungen und Organisationen eine Dialogplattform zu schaffen, auf der sich das Viertel authentisch präsentieren kann und die Menschen miteinander ins Gespräch kommen.“

Dieses Bestreben unterstreicht auch Oskar Mahler, Präsident des Gewerbevereins für das Bahnhofsviertel, der seit der ersten Bahnhofsviertelnacht mit seinem Hammer Museum mit von der Partie ist: „Wir brauchen mehr Raum für unsere Vielfältigkeit. In den letzten Jahren war der Einzelne nicht mehr sichtbar, die Facetten unseres Stadtteils nicht mehr wahrnehmbar. Bei der Bahnhofsviertelnacht kommen wir auch als Stadtteil zusammen und zeigen, welche Ereignisse und Entwicklungen im Viertel für uns von Bedeutung sind.“

Das Presse- und Informationsamt kuratiert die Veranstaltung und ruft alle Stadtteilkenner auf, ihre Programmvorschläge einzusenden. Zudem können sich auch Organisationen und Einrichtungen direkt bewerben. Ideen können bis zum 29. April unter dem Stichwort „Bahnhofsviertelnacht“ per Post beim Presse- und Informationsamt, Römerberg 32, 60311 Frankfurt am Main oder per E-Mail an bahnhofsviertelnacht@stadt-frankurt.de eingereicht werden.