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16.08.2013

SPATZ feiert 20. Geburtstag

Plakatmotiv zum Großen SPATZ-Spielplatzfest 2013 (Ausschnitt), © Frankfurter Kinderbüro
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Großes Spielplatzfest am 24. August in der Wallanlage

(pia) SPATZ, die Spielplatzaktion von Kinderbüro, Grünflächenamt und dem Verein Discorso feiert 20. Jubiläum. Und alle Kinder und Eltern sind eingeladen mitzufeiern. Wann? Am Samstag, 24. August von 14 bis 18 Uhr. Wo? Auf dem Spielplatz in der Eschenheimer Anlage, Nähe Petersstraße. Bildungsdezernentin Sarah Sorge wird den erweiterten und sanierten Spielplatz während der SPATZ-Geburtstagssause eröffnen.

Was sonst noch auf dem Programm steht? Beim Jonglageworkshop können Kinder lernen, wie man mehrere Bälle gleichzeitig in die Luft wirft und wieder auffängt, sie bekommen gezeigt, wie man Seifenblasen selbst herstellt und was man mit Holz alles machen kann. Stelzen und Indiacas werden gebaut und gleich ausprobiert, Schilder bemalt, der beste Nachwuchs-Nagler gesucht – die Kinder dürfen große Zimmermannsnägel in einen Holzbock hämmern. Zum Abschluss der Sanierungsarbeiten am Spielplatz können Jungen und Mädchen Löcher buddeln, ein Hinweisschild setzen und betonieren, um die Spielfläche als SPATZ-Revier zu markieren. Bei einer Tombola winken tolle Preise. Das Kinderrechte-Mobil des Kinderbüros ist mit Spielen und Informationen vor Ort, der Lions Club Goethestadt bietet Getränke und ein kindgerechtes Büffet an.

Bunt bemalte Wippe und Schaukel der Spielplatzaktion SPATZ, © Frankfurter Kinderbüro
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Die Spielplatzaktion SPATZ lädt Mädchen und Jungen ein, bei der Gestaltung öffentlicher Plätze mitzubestimmen und beim Bau mitzuhelfen, rund 100 Spielplätze wurden mit diesem Partizipationsmodell seither saniert oder angelegt. In ihrer Form ist die Aktion einmalig in Deutschland. „Dass sich Partizipation und Mitwirkung bei der Planung und dem Bau der Spielplätze in so unmittelbarer Weise umsetzen lassen, ist sicherlich eine Frankfurter Erfolgsgeschichte“, sagt Stephan Heldmann, Leiter des Grünflächenamts. „Neben dem Erlernen handwerklichen Geschicks ist gerade auch die Beteiligung in der Planung eine gute Grundlage, um in späteren Jahren als aktiver Bürger die Zivilgesellschaft mitgestalten zu können und mit dem Selbstgeschaffenen bewusster umzugehen.“