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02.07.2013

Spitzenjahr für Museen und Bäder

Neuer Besucherrekord bei den Kultur- und Freizeiteinrichtungen

(pia) Die Frankfurter Kultur- und Freizeiteinrichtungen konnten in der Jahresbilanz 2012 einen neuen Besucherrekord verzeichnen. Insgesamt wurden über 9,9 Millionen Besucher gezählt, fast 850 000 (8,5 Prozent) mehr als im Vorjahr.

Auf die Frankfurter Museen entfielen über 2,5 Millionen Besucher. Die Schwimmbäder hatten über 2,4 Millionen Badegäste und die weiteren Frankfurter Kultur- und Freizeiteinrichtungen hatten insgesamt annähernd 5 Millionen Besucher. Gut drei Viertel (78 Prozent) des gesamten Besucherzuwachses entfiel auf die Museen, die nach den vielfältigen Umbauten und Erweiterungen der letzten Jahre erstmals alle wieder für die Öffentlichkeit zugänglich waren.

Pressekonferenz Jeff Koons in der Schirn Kunsthalle Frankfurt, © Foto: Alexander Englert/Schirn Kunsthalle, Frankfurt am Main
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Besonders ist die Eröffnung des Erweiterungsbaus des Städels hervorzuheben, die dem Museum ein Besucherplus von fast 450 000 bescherte. Die Schirn präsentierte in Kooperation mit dem Centre Pompidou in Paris und dem Munch Museum in Oslo in der ersten Jahreshälfte eine einzigartige Ausstellung des norwegischen Expressionisten Edvard Munch. In der zweiten Jahreshälfte zeigte die Schirn zusammen mit dem Liebieghaus Werke des amerikanischen Pop-Art-Künstlers Jeff Koons, was den beiden Museen ebenfalls einen großen Zulauf bescherte. Das Ergebnis war ein Plus von 200 000 Besuchern für die Schirn. Gleichzeitig übertraf auch das Liebieghaus mit über 150 000 Gästen (+93 000) die Ergebnisse des Vorjahres um weit mehr als das Doppelte.

Auch die Frei- und Hallenbäder waren nach den umfangreichen Sanierungsmaßnahmen der letzten Jahre wieder alle in Betrieb und konnten ein Plus von etwa 95 000 bei den Hallenbädern und ein Plus von knapp 170 000 Badegästen bei den Freibädern verbuchen. Bei Zoo und Palmengarten sowie der Stadtbücherei konnten demgegenüber die hohen Vorjahresergebnisse nicht wieder erreicht werden.

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