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21.06.2013

150 Jahre Höchst

Plakat 150 Jahre Industriestandort Höchst, © Stadt Frankfurt am Main, Presse- und Informationsamt
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Industriestandort feiert sein Jubiläum mit Emil Mangelsdorff Quartett

(pia) Der Industriepark Höchst feiert dieses Jahr seinen 150. Geburtstag. Das Presse- und Informationsamt der Stadt Frankfurt lädt aus diesem Anlass für Montag, 5. August, um 19 Uhr zu Podiumsdiskussion, Jazz-Konzert und einer Filmvorführung in den Garten des Bolongaropalasts ein. Vorläufer des Industriestandortes waren im 18. Jahrhundert die Gründung der Höchster Porzellan-Manufaktur und etwas später die Ansiedlung der Tabakmanufaktur der Gebrüder Bolongaro. Während der Industrialisierung des 19. Jahrhunderts kamen weitere Firmen hinzu. Darunter auch die Farbenfabrik von Meister, Lucius & Brüning, die in wenigen Jahrzehnten expandierte und den Industriestandort Höchst auf allen Kontinenten bekannt machte. Heute gewinnt der Stadtteil auch zunehmend an Bedeutung als Forschungsstätte.

Höchst ist auch ein sehr internationaler Stadtteil, in dem Menschen aus fast hundert Nationen zusammenleben und ihm seinen eigenen Charakter geben. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich eine rege Kulturszene entwickelt. Das Neue Theater mit seinem Cabaret und Varieté ist weit über den Frankfurter Westen hinaus bekannt. Auch das Filmforum Höchst, das Arthouse-Kino „Valentin“ sowie das Open-Air-Theater „Barock am Main“ ziehen viele Besucher an.

Emil Mangelsdorff, © Frankfurter Bürgerstiftung
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Zu Beginn der Veranstaltung am 5. August diskutiert das Podium über die Frage „Welche Impulse gehen heute vom Industriepark in den Stadtteil Höchst und umgekehrt aus?“. Teilnehmer der Diskussion sind Oberbürgermeister Peter Feldmann, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Infraserv GmbH & Co. Höchst KG Jürgen Vormann, Peggy Keller von der Initative Pro Höchst, der Leiter des Stadtplanungsamts Dieter von Lüpke und Gerald Zier vom Neuen Theater Höchst. Anschließend können die Besucher das Konzert von Emil Mangelsdorff, dem Nestor der deutschen Jazz-Szene, und seinem Quartett genießen. Dazu gehören Vitold Rek am Bass, Janusz Stefanski am Schlagzeug und Thilo Wagner am E-Piano. Der Abend endet mit dem 24-minütigen Film „Umbautes Licht – Manifest der Industriekultur“ von Boris Penth. Er entstand 1990 zum 50. Todestag von Peter Behrens. Die Filmmusik kommt von Emil Mangeldorffs jüngsten Bruder, Albert Mangelsdorff.

Tickets für die Veranstaltung gibt es bei allen Vorverkaufsstellen sowie auf der Homepage von AD Tickets http://bit.ly/1bYVaGn . Im Stadtteil Höchst sind die Karten im Filmtheater Valentin, Bolongarostraße 105 erhältlich. Es hat unter der Woche von 17.30 bis 22 Uhr und am Wochenende von 16 bis 22 Uhr geöffnet. Außerdem gibt es Karten im Bürgeramt Höchst, das montags und donnerstags von 9 bis 18 Uhr, dienstags und mittwochs von 7.30 bis 13.30 Uhr und freitags von 7.30 bis 13 Uhr geöffnet hat.