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08.03.2013

Mehr Qualifizierungs- und Beschäftigungsplätze für Langzeitarbeitslose und Erwerbstätige

Stadträtin Daniela Birkenfeld wirbt für das Frankfurter Arbeitsmarktprogramm

(pia) Die Stadt Frankfurt bietet in diesem Jahr 1.700 Qualifizierungs- und Beschäftigungsplätze mehr für Langzeitarbeitslose, Erwerbstätige mit geringem Einkommen und andere interessierte Bürger an als im Vorjahr. Insgesamt stehen damit 3.750 Plätze zur Verfügung. Hinzu kommen rund 1.400 Plätze für Jugendliche und junge Erwachsene. „Bis zum Sommer werden wir das Angebot für die unter 25-Jährigen sogar noch weiter ausbauen“, kündigte Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld heute an.

Als Beispiel für neue Angebote berichtete die Stadträtin von einer Maßnahme des Vereins „berami – berufliche Integration“, die Migranten mit pädagogischen Berufserfahrungen aus ihrer früheren Heimat auf eine verkürzte Erzieherausbildung vorbereitet. Die Integrative Drogenhilfe bietet Suchtkranken Beschäftigung in der Wäscherei der Drogeneinrichtung Eastside an. Das erfolgreiche Siedlungshelferprojekt, das die BIWAG Gesellschaft für betriebliche Integration auch mit Unterstützung der ABG Frankfurt Holding und des Jobcenters Frankfurt betreibt, wird zum Juni ausgebaut.

„Jetzt geht es darum, mögliche Teilnehmer für die Maßnahmen zu gewinnen“, sagte Birkenfeld. Plakate in einer Frankfurter Straßenbahn, ein Kinospot und ein Internetauftritt machen ab sofort auf das Frankfurter Arbeitsmarktprogramm aufmerksam. Außerdem setzt die Sozialdezernentin auf die Einbindung von Quartiersmanagern, Sozialbezirksvorstehern und anderen Akteuren in den Stadtteilen: „Sie können im Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern über das Arbeitsmarktprogramm informieren und den Besuch unseres Beratungszentrums empfehlen.“

Der Beschäftigungsträger Werkstatt Frankfurt betreibt das Beratungszentrum in der Mainzer Landstraße 405 im Auftrag der Stadt. Conrad Skerutsch, Geschäftsführer der Werkstatt Frankfurt, kündigte an, dass die Berater auch in die Stadtteile ausschwärmen: „Wir suchen bei Straßen- und Nachbarschaftsfesten das Gespräch und bieten auch Info-Veranstaltungen vor Ort an.“ Das Info-Mobil wird dabei nicht nur als Hingucker dienen, sondern auch praktische Dienste leisten. Der zeitaufwendige Auf- und Abbau eines Stands entfällt. Die Mitarbeiter können schnell und flexibel den Standort wechseln.

Die Stadtverordnetenversammlung hatte im vergangenen Jahr die Mittel für Beschäftigungsförderung im Sozialetat von 11 auf 16 Millionen Euro pro anno aufgestockt, um das Maßnahmenangebot zu erweitern und zusätzliche Zielgruppen anzusprechen. Die Sozialdezernentin verbindet mit dem Ausbau den Anspruch, „dass jeder Euro sozialpolitisch einen doppelten Nutzen entfaltet“. Birkenfeld betonte: „Die Fördermaßnahmen kommen sowohl den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu Gute, indem sie ihre Jobperspektiven verbessern, als auch der Stadtgesellschaft.“

Das Beratungszentrum, Mainzer Landstraße 405, Telefon 069/68097-150, hat montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr, freitags von 8 bis 15 Uhr geöffnet. Termine zu anderen Uhrzeiten sind nach Vereinbarung möglich. Auch im Internet ist das Frankfurter Arbeitsmarktprogramm präsent: http://www.frap-beratungszentrum.de