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05.01.2018

Forschungsprojekt Mobilität in den Städten: Befragung von 12.000 Haushalten läuft

(kus) Welche Verkehrsmittel benutzen Sie für Ihre täglichen Wege und wie viel Zeit benötigen Sie dafür? Erledigen Sie Ihre Einkäufe zu Fuß? Fahren Sie mit dem Rad zur Arbeit? Wie kommen Sie ins Kino, Ihre Kinder zur Kita oder zur Schule? Diese Fragen bekommen aktuell Frankfurter Bürger gestellt. Der Grund: Eine Erhebung zu ihrem Mobilitätsverhalten.

Bereits seit dem 2. Januar werden nach einem statistischen Zufallsverfahren aus dem Einwohnermelderegister ausgewählte Personen nach ihren täglichen Wegen an einem vorgegebenen, repräsentativen Stichtag befragt. „Aktuelle Kenntnisse darüber, welche Mobilitätsbedürfnisse die Frankfurterinnen und Frankfurter haben und wie sie ihre täglichen Wege zurücklegen, sind für die Verkehrsplanung in unserer Stadt ungeheuer wichtig“, erläutert Verkehrsdezernent Klaus Oesterling den Zweck des Forschungsprojekts.

Klaus Oesterling, Verkehrsdezernent, © Foto: Stefan Krutsch, traffiQ Frankfurt am Main
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„Diese Befragung zum Verkehrsverhalten privater Haushalte, die wir in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dresden und in Abstimmung mit dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) durchführen, wird zeitgleich auch in anderen hessischen Städten stattfinden“, sagt Oesterling. „Selbstverständlich ist die Teilnahme an der Befragung freiwillig und die erhobenen Daten bleiben anonym. Rückschlüsse auf die Angaben einzelner Personen sind grundsätzlich nicht möglich. Die Einhaltung dieser Vorschriften wird vom Datenschutzbeauftragten der Technischen Universität Dresden überwacht. Ebenfalls eingebunden sind die Datenschutzbeauftragten der Stadt Frankfurt am Main und des Landes Hessen.“

Die für die Befragung in Frankfurt ausgewählten mehr als 12.000 Haushalte können entweder telefonisch oder online per Internet teilnehmen. „Ich bitte alle Frankfurterinnen und Frankfurter, die für diese Befragung ausgewählt wurden, um ihre Beteiligung und bedanke mich herzlich für die Bereitschaft, uns bei der Erarbeitung aktueller Grundlagen zur Verkehrsplanung zu unterstützen“, sagt der Verkehrsdezernent.

Zu weiteren Fragen, die in Zusammenhang mit der Beantwortung der Fragebögen stehen, erhalten Bürger außerdem montags bis sonntags von 6 bis 23 Uhr Auskünfte am kostenlosen Infotelefon 0800-8301830.