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20.12.2017

Stadthistorisches Forschungsprojekt ausgezeichnet

C. Julius Reinsberg, Historiker, © privat
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Johann Philipp von Bethmann-Studienpreises 2017 geht an eine Arbeit zum Internationalen Stil des Neuen Frankfurt

(kus) Den diesjährigen Johann Philipp von Bethmann-Studienpreis erkannte die Frankfurter Historische Kommission dem Historiker C. Julius Reinsberg für sein Dissertationsvorhaben „Der Internationale Stil des Neuen Frankfurt. Zum transnationalen Kulturtransfer in der Architektur-, Stadtplanungs- und Designgeschichte 1925–1960“ zu. Ina Hartwig, als Kulturdezernentin Vertreterin des Magistrats in der Kommission, hat den 1984 gestifteten und mit 5.000 Euro dotierten Preis zur Erforschung der Frankfurter Stadtgeschichte bei einer kleinen Feierstunde am Dienstag, 19. Dezember, im Institut für Stadtgeschichte überreicht. Die Gattin des Stifters, Bettina Freifrau von Bethmann, die den Preis seit dessen Tod finanziert, gehörte zu den Gästen der 30. Preisverleihung.

„Mit seiner architekturhistorischen Arbeit öffnet Reinsberg den Blick für die bislang kaum systematisch erforschte, weltweite Wirkung des Neuen Frankfurt, das damit im Vergleich zum Bauhaus zugleich eine längst überfällige Aufwertung erfährt“, sagte Ina Hartwig.

Reinsbergs Dissertation wird eine Lücke in der Frankfurter Stadtgeschichtsschreibung schließen, war sich die diesjährige Jury der Historischen Kommission sicher, der neben Kulturdezernentin Hartwig, Marie-Luise Recker, Stadtrat Bernd Heidenreich und Evelyn Brockhoff angehörten. Die von Prof. Christoph Cornelißen vom Historischen Seminar der Goethe-Universität Frankfurt seit 2014 betreute Arbeit wurde kürzlich von der Goethe-Universität begutachtet und das Prüfungsverfahren mit der Disputation und der Note „summa cum laude“ abgeschlossen.