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07.12.2017

Stadträtin Daniela Birkenfeld präsentiert neue Website der Stabsstelle Inklusion

Stadträtin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld, © Stadt Frankfurt am Main
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Stadtführer für Menschen mit Behinderungen weiter auch in Papierform erhältlich

(kus) Die neue barrierefreie Website der Stabsstelle Inklusion im Sozialdezernat ist freigeschaltet und ab sofort unter http://www.frankfurt-inklusiv.de zu finden. Die neue Website löst die beiden städtischen Auftritte http://www.inklusion-frankfurt.de und http://www.frankfurt-handicap.de ab. Entsprechend bietet sie Informationen sowohl zum Thema Inklusion als auch zur Barrierefreiheit in Frankfurt. Parallel zum Start der neuen Website ist eine neue Auflage des Stadtführers für Menschen mit Behinderungen in Papierform erschienen.

„Inklusion bedeutet, dass jeder dabei sein kann und nicht wegen seines Geschlechts, seines Alters, seiner Religion, seiner ethnischen Herkunft, seiner sexuellen Orientierung oder wegen anderer Besonderheiten ausgegrenzt wird“, sagt Daniela Birkenfeld. Um die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben voranzutreiben, hat die Stadträtin im Jahr 2013 die Stabsstelle Inklusion im Sozialdezernat eingerichtet. Zu dieser Stabsstelle gehört auch die Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen, zu deren Aufgaben seit vielen Jahren die Herausgabe des Stadtführers gehört.

Auf der neuen Website informiert die Stabsstelle Inklusion über Projekte mit ihren Kooperationspartnern, gesetzliche Grundlagen und Neuigkeiten. Gleichzeitig fließt der Datensatz des Stadtführers für Menschen mit Behinderungen ein, der bisher unter http://www.frankfurt-handicap.de zu finden war und kontinuierlich gepflegt wird. Enthalten sind Informationen zur Barrierefreiheit von mehr als 5.000 Gaststätten, Cafés, Einkaufsmöglichkeiten, Hotels, Grünanlagen, Kultur- und Bildungseinrichtungen sowie städtischen Ämtern. Das Angebot richtet sich vorwiegend an Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Es enthält aber auch interessante Adressen für Menschen mit Sehbehinderungen.

„Die neue Website ist für Blinde lesbar und bietet Kontrast-Einstellungen für Menschen mit Sehbehinderung, es gibt Texte in Leichter Sprache und in Englisch“, betont Birkenfeld. Besonders freut es die Stadträtin, dass künftig auch Informationen in Gebärdensprach-Videos zur Verfügung stehen werden. „Die Website wird weiter ausgebaut und aktualisiert“, sagt die Sozialdezernentin.

Trotz des Vorteils der schnellen Aktualisierung im Internet gibt es auch wieder eine neue Fassung des Stadtführers in Papierform – optisch angepasst an die Gestaltung der neuen Website. „Mich erreicht immer wieder der Wunsch nach der Druckversion“, sagt Birkenfeld. Rund 5.000 Exemplare pro Jahr werden abgefragt. Die neue Auflage des Stadtführers für Menschen mit Behinderungen kann ab sofort unter der E-Mail-Adresse linda.demuth@stadt-frankfurt.de angefordert werden.