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04.12.2017

Stadtrat Jan Schneider stellte das neue Statistische Jahrbuch 2017 und das Stadtteilheft vor

Heftcover Statistisches Jahrbuch 2017
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(kus) Mit dem Statistischen Jahrbuch 2017 und den Materialien zur Stadtbeobachtung 24 gibt es traditionell zum Jahresende zwei Hefte, die eine umfangreiche Übersicht über das kulturelle, politische, soziale und wirtschaftliche Leben in Frankfurt und seinen einzelnen Stadtteilen liefern.

Das in der 66. Auflage erschienene Jahrbuch – in diesem Jahr erstmals in einem neuen Layout sowie inhaltlich komplett überarbeitet und stark erweitert – bietet in 15 ausführlichen Kapiteln und auf über 300 Seiten wichtige Daten über die Stadt. Ein Glossar am Ende des Heftes erklärt dem Leser, was beispielsweise unter Median zu verstehen ist. Stadtrat Jan Schneider, der für die Statistik zuständige Dezernent, stellte die neuesten Veröffentlichungen der Frankfurter Statistik vor: „Beide Hefte eignen sich nicht nur als Nachschlagewerk, sondern auch als interessante Lektüre zwischendurch. Das statistische Hintergrundwissen kann Diskussionen durchaus bereichern. Wussten Sie zum Bespiel, dass es 2016 8869 Neugeborenen gab? Das sind in etwa so viele wie in den 1960er Jahren. Oder dass sich die Übernachtungszahl 2016 in Höhe von 8.806.738 im Gegensatz zu 2000 mehr als verdoppelt hat?“ All dieses Zahlenmaterial ist dem Jahrbuch zu entnehmen.

Neu ist nicht nur das übersichtliche Layout, sondern auch die Detailtiefe von Tabellen wie zum Beispiel Einkommensunterschiede zwischen den Geschlechtern sowie Deutschen und Ausländern oder die Differenzierung nach Trägerschaften von Kindertageseinrichtungen. Gänzlich neu hinzugekommen sind im Bereich Bildung unter anderem Zahlen der Schulanfänger an Grundschulen, differenziert danach, ob sie regulär, früher oder später eingeschult wurden. Auch der Entwicklungsverlauf der Übergänge auf weiterführende Schulen von 2007 bis 2016 ist in einer weiteren Tabelle zu finden.

Erstmals sind auch Zahlen zum Umsatz der in Frankfurt ansässigen Unternehmen enthalten. Schneider: „Dass 2014 mit einer Anzahl von 41.041 Unternehmen ein Umsatz von 145,3 Milliarden Euro erzielt werden konnte, ist schon eine beeindruckende Zahl. Das zeigt, wie stark Frankfurt auch als Wirtschaftsstandort ist.“ Stark ist Frankfurt auch im Hinblick auf das Bevölkerungswachstum. Zum Jahresende 2016 lebten 729624 Menschen in der Stadt. Dies entspricht einem Wachstum von 0,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Ein Vergleich der jeweils aktuellen Bestandszahlen im Zeitverlauf lässt Trends und Tendenzen erkennen. Daher sind derartige Aufstellungen, wie sie in den beiden Statistischen Heften enthalten sind, insbesondere für die politische Arbeit wertvoll. Viele Zahlen können als Ergebnis getroffener Entscheidungen gewertet werden“, stellte Stadtrat Jan Schneider abschließend fest.

Auf Frankfurt.de und mit dem QR-Code auf der Umschlagrückseite ist das Statistische Jahrbuch 2017 auch online zu finden. Der Band „Materialien zur Stadtbeobachtung 24 – Stadtteildaten 2016“ ist ebenfalls online. Zudem werden die Daten als interaktive Kartenanwendungen auf Frankfurt.de oder mit den QR-Codes auf dem hinteren Umschlag zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus sind alle Daten als Download in maschinenlesbarer Form verfügbar, so dass sie auch weiterverarbeitet werden können.