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09.11.2017

Bildung für Industrie 4.0: Auszubildende und Führungskräfte entwickeln Zukunftsbilder für die Ausbildung

Titelbild der Broschüre 'Gesellschaftlicher Dialog zur Zukunft der Industrie', Ausschnitt, © Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
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(kus) Wie verändern sich Arbeit und Berufsfelder in der Industrie? Welche Ausbildung ist in der Zukunft notwendig und wie sichern wir langfristig Fachkräfte für die Frankfurter Industrie? Diese Fragen diskutierten am Donnerstag, 9. November, Frankfurter Berufsschüler sowie Vertreter von Industrieunternehmen und erarbeiteten gemeinsam eine Vision für die duale Ausbildung 4.0.

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Projekts „Gesellschaftlicher Dialog zur Zukunft der Industrie“ wurde der städtische Masterplan Industrie aus rund 40 Industriebündnissen deutschlandweit als eine von sechs Modellinitiativen ausgewählt. Das BMWi-Projekt fördert neue Dialogformate zwischen Industrie und Gesellschaft. Zu der Zukunftswerkstatt „Bildung für Industrie 4.0 in Frankfurt am Main“ in der Evangelischen Akademie Frankfurt auf dem Römerberg luden die Wirtschaftsförderung Frankfurt und das N3tzwerk Zukunft der Industrie gemeinsam ein.

„Ich freue mich sehr, dass der Masterplan Industrie als Vorzeigeprojekt bis nach Berlin große Aufmerksamkeit erhält. Auf dem industriepolitischen Handlungsfeld Arbeit und Qualifizierung des Masterplans Industrie ist die Stärkung der dualen Ausbildung in der Industrie von zentraler Bedeutung. Denn die Mitarbeiter mit ihren Fähigkeiten tragen zum Erfolg von Industrieunternehmen bei. Es ist großartig, Schüler und Auszubildende mit Vertretern von Industrieunternehmen zusammenzubringen, um gemeinsam über die Arbeit in einer modernen Industrie 4.0 zu diskutieren“, sagte Wirtschaftsdezernent Markus Frank.

Oliver Schwebel, © Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH
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An der Dialogveranstaltung nahmen rund 60 Berufsschüler der Heinrich-Kleyer-Schule, der Paul-Ehrlich-Schule, der Philipp-Holzmann-Schule und der Werner-von-Siemens-Schule und über 60 Vertreter der Frankfurter Industrieunternehmen aus Chemie, Pharma, Metall, Elektro, Fahrzeugbau und Nahrungsmittel teil. Oliver Schwebel, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt, zeigt sich begeistert von dem breiten Interesse an der Veranstaltung: „Die große Beteiligung an der Zukunftswerkstatt zur Zukunft der dualen Ausbildung in der Industrie zeigt, dass wir ein hoch relevantes Thema in den Fokus gestellt haben. Mit dem Masterplan Industrie verfolgen wir das Ziel, langfristig auch das Image der Industrie als attraktiven Ausbilder und Arbeitgeber am Standort Frankfurt weiter zu stärken.“

Armin Schild, Geschäftsführer vom N3tzwerk Zukunft der Industrie, ergänzte: „Qualifizierte und am zukünftigen Bedarf ausgebildete Nachwuchskräfte sind wesentlich für die nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit der Industrieunternehmen und Beschäftigten. Deshalb setzen wir uns mit der Veranstaltung heute dafür ein, gemeinsam mit allen Beteiligten Modelle für eine moderne Ausbildung 4.0 zu erarbeiten.“