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23.10.2017

100 Jahre Oktoberrevolution: Vier Veranstaltungen zum Jubiläum

(kus) Mit dem historischen Ereignis der Machtergreifung der Bolschewiki 1917 in Russland hatte die weltweite kommunistische Bewegung des 20. Jahrhunderts begonnen. Was ist vom „realen Kommunismus“, der im 20. Jahrhundert zum Zeitpunkt seiner größten Ausdehnung 22 sozialistische Volksdemokratien mit etwa einem Drittel der Weltbevölkerung umfasste, heute noch übrig?

Drei moderierte Diskussionsabende mit Wissenschaftlern und Autoren versuchen Antworten auf die Fragen zu geben, wodurch die Faszination für die kommunistischen Ideen ausgelöst wurde und was die kommunistischen Systeme im Innersten zusammenhielt.

Das VHS-Filmforum Höchst präsentiert vorab den Film „Oktjabr – Oktober“ von Sergei Eisenstein, der zum 10. Jahrestag der Revolution entstand. Der Film wird am Mittwoch, 25. Oktober, um 19.30 Uhr, im Kino der VHS, im Filmforum Höchst, Emmerich-Josef-Str. 46 a, gezeigt.

Die drei Diskussionsabende finden statt am Donnerstag, 2. November, zum Thema „Faszination Kommunismus – das „rote Jahrzehnt“ (1967-1977) in Deutschland“, am Montag, 13. November, zum Thema „Grenzland Europa – ein Kontinent wird neu vermessen“ sowie am Montag, 20. November zur Fragestellung „Was war der Kommunismus?“

Veranstaltungsort ist die Zentralbibliothek der Stadtbücherei Frankfurt in der Hasengasse 4 statt und beginnen jeweils um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Es handelt sich um eine Veranstaltungsreihe der Volkshochschule Frankfurt und der Stadtbücherei Frankfurt, in Kooperation mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ der Goethe-Universität und dem Filmforum Höchst.