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29.09.2017

Historisches Schmuckstück wiedergewonnen

(kus) Die KEG Konversions-Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH hat am Freitag, 29. September, das Ergebnis der Sanierungsarbeiten am „Goldenen Adler“ gewürdigt. Der Gebäudekomplex an der Bolongarostraße 156 und der Straße Nach dem Brand wurde in den vergangenen Monaten nach Vorgaben des Denkmalschutzes umfassend saniert.

„Das Ergebnis spricht für sich“, stellt Planungsdezernent Mike Josef fest: „Der ‚Goldene Adler‘ im Herzen der Höchster Altstadt ist zu einem echten Schmuckstück geworden. Stolz präsentiert sich der prächtige Fachwerkbau als Modellprojekt der Denkmalpflege.“

„Wir freuen uns, dass wir dieses hochwertige Baudenkmal für Höchst wiedergewinnen konnten“ sagt Oberbürgermeister Peter Feldmann, Vorsitzender des Aufsichtsrates der KEG. Die KEG hatte im Jahr 2014 die langwierigen Verhandlungen mit dem Vorbesitzer zum Kauf des Hauses erfolgreich zum Abschluss gebracht und die Sanierung übernommen.

Der Gebäudekomplex „Goldener Adler“/Nach dem Brand, der fast ein gesamtes Geviert umfasst, ist aufgrund seiner Größe und Lage ein sehr prägnanter Bau im Gefüge der Höchster Altstadt. Die Stadt Frankfurt förderte die Sanierung mit rund 1 Million Euro aus dem Förderprogramm Innenstadt Höchst, das im Schwerpunkt Maßnahmen zum Erhalt der historischen Bausubstanz und des Stadtbildes unterstützt. Durch die Instandsetzung der Gebäude wird die Bolongarostraße nachhaltig aufgewertet.

Die ehemalige Gastwirtschaft wird zukünftig im Sinne eines gemeinschaftlichen Wohnens genutzt werden. KEG-Aufsichtsratsmitglied und Frankfurter Sozialdezernentin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld freut sich insbesondere über die Realisierung eines sozialen Wohnprojektes: „Angesichts der großen Nachfrage nach Wohnraum in Frankfurt ist es natürlich auch für die Träger der Jugendhilfe sehr schwierig, geeignete Räumlichkeiten zu finden. Die Unterstützung der KEG ist hier sehr hilfreich.“