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09.08.2017

Ausstellungseröffnung im Stadtteilbüro: Das Bahnhofsviertel in Schlagzeilen

(kus) Über kein anderes Frankfurter Viertel kursieren so viele „Wahrheiten – Vorurteile oder Urteile“ wie über das Bahnhofsviertel – berühmt und berüchtigt, gehasst oder geliebt, lebendig oder tot!

Die Ausstellung „Das Bahnhofsviertel in Schlagzeilen 4 Dekaden, 4 Themen – 1 Viertel – Viele Wahrheiten“ widmet sich dem kleinsten Viertel der Stadt. Zur Eröffnung während der Bahnhofsviertelnacht am Donnerstag, 17. August, lädt das Stadtteilbüro im Bahnhofsviertel alle Interessierten um 19 Uhr in die Gutleutstraße 16a ein.

Die Ausstellungsmacher haben die Themen Wohnen, Arbeiten, Kultur und Milieu unter die Lupe genommen und über Jahrzehnte hinweg in der öffentlichen Meinungsbildung beobachtet. Die Bandbreite der Berichterstattung zeigt sich besonders eindrücklich am folgenden Schlagzeilenquartett: „Gibt die Stadt das Viertel schon auf?“ (1979), „Ein Ärgernis, wenn Häuser leer rumstehen“(1991) – „Das wiederentdeckte Bahnhofsviertel“ (2010) - „Explodierende Mieten im verruchten Viertel“ (2016).

Plakatmotiv zur Ausstellung 'Das Bahnhofsviertel in Schlagzeilen: 4 Dekaden, 4 Themen – 1 Viertel – Viele Wahrheiten' im Stadtteilbüro Bahnhofsviertel vom 17. August bis 30. November 2017, © Stadtteilbüro Bahnhofsviertel
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Das Stadtteilbüro zeigt in der Ausstellung „Das Bahnhofsviertel in Schlagzeilen 4 Dekaden, 4 Themen – 1 Viertel – Viele Wahrheiten“ einen Abriss der Entwicklung im Bahnhofsviertel in Schlagzeilen aus den vergangenen vier Jahrzehnten. Dazu werden Presse-Schlagzeilen aus den letzten vier Dekaden herausgezoomt und von zahlreichen Bildern aus dem Viertel begleitet.

Das Bahnhofsviertel mitten in der Stadt ist immer wieder öffentlich präsent, verdient und bekommt Aufmerksamkeit. Für die einen ist es Projektionsbild für Fremdes und Gefährliches, für andere Heimat und Wohnort. Hierbei dominieren gerade die Schlagzeilen die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit und die daraus resultierende öffentliche Meinungsbildung.

Die vielfältigen und widersprüchlichen Nutzungen schaffen Reibungspunkte und führen zur höchsten Themendichte im kleinsten Viertel der Stadt. Bestimmte Themen dominieren über Dekaden hinweg die Schlagzeilen der Tagespresse, während einzelne Zeitabschnitte ganz bestimmte Themenschwerpunkte aufweisen; beinahe kann hier von Modetrends gesprochen werden.