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31.07.2017

Frankfurts Klima braucht kreative Köpfe

Visual 'Frankfurts Klima braucht kreative Köpfe', © Energiereferat der Stadt Frankfurt am Main, Foto: imagephotos/Fotolia
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(kus) Umweltdezernentin Rosemarie Heilig ruft gemeinsam mit dem Energiereferat bereits zum dritten Mal zur Teilnahme am „Ideenwettbewerb Klimaschutz“ auf. „Die hervorragenden Ideen der letzten Jahre zeigen, dass wir mit dem Ideenwettbewerb das passende Format gefunden haben, um kreative Köpfe für den Klimaschutz zu finden und zu fördern“, sagt Umweltdezernentin Rosemarie Heilig.

Gesucht werden gute Geschäftsideen, technische Neuheiten und neue Wege der Kommunikation. Alle eingereichten Ideen müssen nachweislich dazu beitragen CO2 in Frankfurt am Main einzusparen und somit der Stadt dabei helfen, bis zum Jahr 2050 komplett auf regenerative Energien umzustellen.

Ein besonderer Fokus liegt auf den drei Themenfeldern Energieversorgung, Gebäudesysteme und Mobilität. Die Gewinner dürfen sich über insgesamt 100.000 Euro Fördergelder und einen Sonderpreis für Elektromobilität freuen. Teilnehmen können Unternehmen, Start-ups, juristische Personen des privaten Rechts sowie Personengesellschaften.

Ideen können bis Donnerstag, 14. September, beim Energiereferat eingereicht werden. Insgesamt wird eine Summe von 100.000 Euro ausgelobt.
Mit diesem Gesamtbetrag werden mehrere Ideen mit jeweils bis zu 20.000 Euro gefördert. Die Gewinner erhalten die Preisgelder, um bis zum 31. August 2018 ihre Projekte umzusetzen.

„Ich bin gespannt auf die Ideen und stehe jederzeit gerne für Rückfragen zur Verfügung“, sagt Hanna Jaritz. Sie ist seit dem 15. April beim Energiereferat als Projektleiterin für den „Masterplan 100% Klimaschutz“ verantwortlich und unter hanna.jaritz@stadt-frankfurt.de oder Telefon: 069/212-39165 zu erreichen.

Die Fachjury des „Ideenwettbewerb Klimaschutz“ 2017 setzt sich aus vier Mitgliedern zusammen. Wiebke Fiebig, Leiterin Energiereferat der Stadt Frankfurt am Main, Ansgar Roese, Leiter Kompetenzzentrum EU, Logistik & Mobilität - Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH, und Immanuel Stieß, Leiter Forschungsschwerpunkt Energie und Klimaschutz im Alltag im Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE), sowie Kai Blanck, Referent IHK Hessen innovativ, werden die eingereichten Ideen beurteilen. Die Jury wird die Ideen nach fünf zu gleichen Teilen gewichteten Kriterien bewerten. Diese sind Innovationscharakter, Wirtschaftlichkeit, CO2-Einsparungen, Umsetzbarkeit des Projektes bis zum 31.08.2018 sowie die Übertragbarkeit und Multiplikator-Wirkung.

Die Teilnahmebedingungen des „Ideenwettbewerbs Klimaschutz“ 2017 sowie die Bewerbungsunterlagen, also Bewerbungsformular und Verfassererklärung, können unter http://www.masterplan100.de/ideenwettbewerb/ heruntergeladen werden.

Der „Ideenwettbewerb Klimaschutz“ ist bereits seit drei Jahren ein wichtiger Baustein im Gesamtkonzept des „Masterplan 100% Klimaschutz“, für den das Energiereferat verantwortlich zeichnet. Im Rahmen des „Masterplan 100% Klimaschutz“ hat sich die Stadt dem Ziel verschrieben, bis 2050 den Energiebedarf um die Hälfte zu reduzieren. Die Deckung des Restenergiebedarfs soll 2050 zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien aus Frankfurt und der Region erfolgen. Gleichzeitig sollen die Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 um mindestens 95 Prozent reduziert werden.