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19.06.2017

Stadt Frankfurt schreibt Werberechte aus

Auch kleinere Unternehmen sollen die Chance erhalten, zum Zug zu kommen

(kus) Die Stadt Frankfurt am Main hat die Ausschreibungsunterlagen für ihre Werberechte veröffentlicht. Darauf weist Planungsdezernent Mike Josef hin. „Ich bin sehr glücklich, dass wir nach langen Vorarbeiten nun die Ausschreibung veröffentlichen konnten. Ganz bewusst haben wir vier verschiedene Pakete geschnürt, also unterschiedliche Lose eingeteilt, damit sich neben den großen auch kleinere Werbeunternehmen aus der Stadt und der Region darauf bewerben können und eine realistische Chance haben, zum Zug zu kommen. Diese Einteilung in vier Lose halte ich für gut und schlüssig.“

„Inhaltlich verfolgen wir die Strategie ‚Klasse statt Masse‘ und bekämpfen illegalen Wildwuchs“, erläutert Josef. „Gegenstand der Ausschreibung sind ausschließlich kommerzielle Werbeformen. Parteienwerbung sowie Werbung von Vereinen und Schulen, kulturellen und sozialen Institutionen zu nicht kommerziellen Zwecken, sind hiervon nicht berührt. Gemeinnützige Frankfurter Vereine können für sportliche und kulturelle Veranstaltungen bis zu 10 Prozent der Plakatflächen auf über 1200 Litfaßsäulen – vorwiegend in Wohngebieten – sowie auf rund 2500 Schaltschränken erstmals kostenfrei nutzen. Das sind doppelt so viele Schaltschränke wie bislang. Insgesamt gesehen bekommen wir Werbeanlagen mit einer höheren Qualität und verbessern damit das Erscheinungsbild der Stadt.“

Die Unterlagen sind sowohl auf der hessischen als auch auf der europäischen Ausschreibungsplattform https://tinyurl.com/yc5xc9ru hinterlegt, die Angebote können bis Montag, 10. Juli, um 12 Uhr abgegeben werden. Danach erfolgen die Auswertung und Prüfung, zum 1. Januar 2018 sollen die ausgewählten Werbeunternehmen an den Start gehen.

Erste Bewerbungen sind bereits eingegangen. „Das zeigt, dass die entsprechende Resonanz da ist“, sagt Josef. „Wir haben ein klares und transparentes Verfahren auf den Weg gebracht, das in einem engen Zeitraum abläuft. Ich kann alle interessierten Unternehmen nur dazu aufrufen, sich zu beteiligen.“