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12.04.2017

Jan Schneider stellt Besucherzahlen der Kultur- und Freizeiteinrichtungen im Jahr 2016 vor

Jan Schneider © Petra Bruder
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(kus) Die Frankfurter Kultur- und Freizeiteinrichtungen sind nach wie vor sehr beliebt und konnten im vergangenen Jahr insgesamt rund 9,4 Millionen Gäste begrüßen. Das sind etwa 180.000 Personen oder zwei Prozent weniger als im Jahr 2015.

Die meisten Besucher konnte unter den Museen das Senckenberg Naturmuseum verbuchen. Über 380.000 große und kleine Gäste bestaunten die Ausstellungen und Exponate des Naturmuseums, das waren ein Viertel mehr als im Vorjahr. „Ein Jahr vor dem 200-jährigen Jubiläum der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung ist das ein tolles Signal“, freut sich Stadtrat Schneider.

Auch die Kunsthalle Schirn konnte ein deutliches Plus von 28,7 Prozent verzeichnen und zählte über 350.000 Gäste. Der große Zuspruch ist vor allem auf die Ausstellung „Wandbilder, Weltenbilder“ des Künstlers Joan Miró zurückzuführen. Nicht so erfolgreich wie im Jubiläumsjahr 2015 schnitt das Städel ab. „Es war nicht zu erwarten, dass sich der Besucherrekord, der anlässlich des 200. Geburtstags des Städels und mit Publikumsmagneten wie 'Monet und die Geburt des Impressionismus' erreicht werden konnte, wiederholt“, betont Stadtrat Jan Schneider.

Die drei großen Museen bleiben die Besuchermagnete der Frankfurter Museenlandschaft und machten gut die Hälfte der Besuchszahlen aus. Auch viele andere Museen konnten auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. So verzeichneten Experiminta, Caricatura, Archäologisches Museum und Liebieghaus Zuwächse zwischen 11 und fast 28 Prozent.

Die Besucherzahlen der Frankfurter Schwimmbäder bewegten sich etwa auf Vorjahresniveau. Dem leichten Rückgang bei den Freibädern stand ein Plus bei den Hallenbädern entgegen, sodass nur etwa 45.000 Badegäste weniger als im Vorjahr die Frankfurter Schwimmbäder besuchten. „Das ist in Anbetracht von über 2,3 Millionen Badegästen zu vernachlässigen“, kommentiert Stadtrat Schneider den Rückgang.

Die Stadtbücherei, die Bürgerhäuser und der Palmengarten konnten gegenüber dem Vorjahr etwas mehr Gäste anlocken, der Zoo Frankfurt musste wieder leichte Rückgänge verzeichnen. Auch die Eissporthalle schnitt nicht ganz so erfolgreich bei den Besuchszahlen ab wie im Vorjahr, es kamen mit 516.000 Besuchern etwa zehn Prozent weniger als 2015.

„Insgesamt bewegen sich die Besuchszahlen der Frankfurter Kultur- und Freizeiteinrichtungen weiter auf einem hohen Niveau, was für das gute und vielfältige Angebot der Stadt spricht“, stellt Stadtrat Schneider abschließend fest.

„frankfurt statistik aktuell“ 04/2017 steht unter http://www.frankfurt.de/statistik_aktuell als kostenloses PDF-Download zur Verfügung.