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10.03.2017

Stadtrat Jan Schneider testet neues Selbstbedienungsterminal für Personaldokumente im Zentralen Bürgeramt

Stadtrat Jan Schneider stellt neues Selbstbedienungsterminal für Personaldokumente im Zentralen Bürgeramt vor, 10. März 2017, © Stadt Frankfurt am Main
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(kus) Um den Bürgerservice zu erweitern, steht den Frankfurtern im März im Zentralen Bürgeramt, Zeil 3, ein Selbstbedienungsterminal im Testbetrieb zur Verfügung. Mit Hilfe neuester Technik können hier Personalausweise und Reisepässe beantragt werden. An dem Terminal können Bürger selbstständig ein biometrisches Foto erstellen und Fingerabdrücke sowie die Unterschrift erfassen und digitalisieren lassen. Das Foto wird nicht mehr ausgedruckt, sondern digital direkt dem Sachbearbeiter weitergeleitet. Bürger werden für den neuen Service Schritt für Schritt von dem Terminal angeleitet.

Der für den Bürgerservice zuständige Dezernent Jan Schneider stellte die für Frankfurt neue Technik vor und testete den Selbstbedienungsautomaten: „Wer einen neuen Pass braucht, spart damit Zeit. Wir rechnen mit fünf Minuten pro Vorgang“, erklärte Schneider. „Auch den Besuch beim Fotografen oder den Passfotoautomaten ersparen sich die Antragsteller.“ Die Bedienung des Terminals ist leicht verständlich, denn es leitet Schritt für Schritt durch das Verfahren. Das Gerät stellt sich automatisch auf die Körpergröße ein und kann auch von Kindern und Rollstuhlfahrern genutzt werden. Die Benutzung des Selbstbedienungsterminals kostet zusätzlich zur normalen Ausweisgebühr fünf Euro. Dafür entfallen die Kosten für die Fotos.

Das Selbstbedienungsterminal steht zunächst nur im Zentralen Bürgeramt zur Verfügung. Bewährt es sich in der Testphase, soll dort ein zweiter Apparat aufgestellt werden. Aufgrund seiner Größe bietet sich auch das Bürgeramt Höchst für den Einsatz eines Selbstbedienungsterminals an.

Für die Verwaltung bringt das neue Terminal den Vorteil, dass die Daten automatisch im System des Bürgeramtes erfasst sind. So können sie nach kurzer Prüfung durch die Mitarbeiter für die weitere Bearbeitung übernommen werden. „Um den Datenschutz müssen sich die Bürger dabei keine Sorgen machen“, versicherte Jan Schneider, der auch für die IT der Stadt zuständig ist. „Das Terminal sollen die Bürger als ein Zusatzangebot verstehen, es bleibt aber freiwillig. Für Technikskeptiker ist es nach wie vor möglich, eigene Passfotos direkt am Schalter beim Sachbearbeiter abzugeben.“